IQNA

Demonstrationen in verschiedenen Ländern gegen Schließung der Al-Aqsa-Moschee

10:51 - April 07, 2026
Nachrichten-ID: 3014613
IQNA- Aus Protest gegen die Schließung der Al-Aqsa-Moschee durch das zionistische Regime und gegen das Gesetz zur Hinrichtung Gefangener Palästinas fanden in mehreren Ländern Demonstrationen statt.

IQNA: In Istanbul organisierten soziale Aktivisten auf Einladung des Vereins Özgür-Dar nach dem Freitagsgebet auf dem Taksim-Platz eine Demonstration. (Quelle: TRT Arabic)

Die Teilnehmer hissten palästinensische Fahnen und riefen Parolen in denen sie die anhaltenden Angriffe des zionistischen Regimes auf den Gazastreifen, Belagerung der Al-Aqsa-Moschee und Gesetz zur Hinrichtung Gefangener Palästinas verurteilten.

Die Demonstrierenden versammelten sich nach dem Freitagsgebet vor der Taksim-Moschee, hissten Landesflaggen Palästinas und Transparente mit Aufschriften wie „Beendet die Besatzung“, „Freiheit für die Gefangenen“ und „Nein zur Belagerung der Al-Aqsa-Moschee“. Sie riefen außerdem Parolen gegen Israel und die Vereinigten Staaten.

In Damaskus fand im Hof der Umayyaden-Moschee eine Demonstration statt. Landesflaggen Palästinas wurden gehisst und Parolen waren zu hören in denen das zionistische Regime und dessen Premierminister Benjamin Netanjahu verurteilt und Solidarität mit Gaza und den Gefangenen Palästinas bekundet wurde.

Die Demonstrierenden brachten ihre Empörung über die Maßnahmen und Rechtsverletzungen der israelischen Behörden gegenüber palästinensischen Inhaftierten in deren Gefängnissen zum Ausdruck.

Gleichzeitig erlebten mehrere Städte Marokkos, darunter Tanger, Tetouan, Nador und Mohammedia Proteste, die von zivilgesellschaftlichen Gruppen organisiert worden waren. Die Teilnehmer riefen Parolen in denen sie die Wiedereröffnung der Al-Aqsa-Moschee forderten und bekundeten ihre Ablehnung des Gesetzes das Hinrichtung von Gefangenen erlaubt.

In Mogadischu demonstrierten Hunderte von Menschen und forderten die Wiedereröffnung der Al-Aqsa-Moschee sowie ein Einschreiten der internationalen Gemeinschaft zum Schutz der heiligen Stätten. Redner warnten vor den Folgen einer weiteren Eskalation der Spannungen in der Region.

Diese Proteste weiteten sich auch auf Europa aus und Hunderte von Menschen demonstrierten am Donnerstag in Mailand und Rotterdam. Sie schwenkten Landesfahnen Palästinas und riefen Parolen in denen sie die Aufhebung dieses Gesetzes und ein Ende der Rechtsverletzungen gegenüber den Gefangenen forderten.

Am 30. März verabschiedete die Knesset des zionistischen Regimes einen Gesetzentwurf, der die Verhängung der Todesstrafe für Gefangene Palästinas zulässt und internationale Verurteilung auslöste.

Dieses Gesetz erlaubt die Verhängung der Todesstrafe ohne Antrag des Generalstaatsanwalts, gilt auch vor Militärgerichten und räumt dem Verteidigungsminister das Recht ein seine Auffassung vor Gericht darzulegen. Es wird auf Personen angewendet, die der vorsätzlichen Tötung von Israelis beschuldigt werden.

Derzeit sind mehr als 9.500 Palästinenser, darunter Kinder und Frauen, in den Gefängnissen des zionistischen Regimes inhaftiert und Menschenrechtsberichte berichten von Menschenrechtsverletzungen, darunter Folter und medizinische Vernachlässigung.

 

4344401

captcha