
IQNA: Ein Bericht des Zentrums Hamla Palästina zeigt, dass Kameras nicht mehr nur ein Instrument zur Dokumentation von Gewalt und Verletzung der Rechte der Palästinenser sind, sondern zu realen Werkzeugen zur Erzeugung und Verstärkung ihrer Wirkung wurden. (Quelle: Nachrichtenagentur Schahab Palästina)
Dieser Bericht erläutert, dass seit Beginn der Aggression des zionistischen Regimes gegen den Gazastreifen im Oktober 2023 ein zunehmendes Muster der Filmaufnahmen von Angriffen auf Palästinenser, von Festnahme und Folter bis hin zu Tötung dokumentiert wurde. Diese Szenen werden anschließend auf Social-Media-Plattformen als Quellen des Stolzes und Verbreitung geteilt und verwandeln die Körper der Palästinenser in ein visuelles Objekt, das zur Demütigung und Kontrolle sowohl innerhalb als auch außerhalb des Feldes verwendet wird.
Dieser Bericht mit dem Titel „Vom Bild zum Körper: Visuelle Gewalt als Instrument zur Demütigung und Kontrolle Jugendlicher Palästinas“ zeigt, dass diese Praktiken in einen umfassenderen strukturellen Rahmen eingeordnet sind in dem das Bild nicht mehr nur Spiegel der Gewalt ist, sondern direktes Instrument zu ihrer Erzeugung.
Der Bericht weist darauf hin, dass diese Videos nicht zur Dokumentation oder zu Rechenschaftszwecken veröffentlicht werden, sondern als „digitale Kriegsbeute“ präsentiert werden die zur Prahlerei, Demütigung und zur Erzeugung von Interaktion seitens israelischer Nutzer verwendet wird und dadurch die Normalisierung von Gewalt als eine Art Inszenierung verstärkt.
Dieses Zentrum dokumentierte eine Reihe von gefilmten Verstößen, darunter Filmen von Gefangenen Palästinas nackt oder unter demütigenden Durchsuchungen sowie Dokumentation sexueller Übergriffe innerhalb von Gefängnissen und Haftanstalten.
Der Bericht dokumentierte auch Fälle in denen Gefangene gezwungen wurden Sätze wie „Ich liebe Israel“ oder „Ich werde tun was von mir verlangt wird“ zu wiederholen oder in Szenen die Demütigung in Unterhaltung verwandeln unter Druck vor der Kamera tanzend erschienen sind.
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