
IQNA aus Irak: Die Nachahmung-Autorität der Schiiten in Nadschaf al-Aschraf Großajatollah Scheich Muhammad Yaqubi erklärte unter Betonung der Notwendigkeit die Verbindung mit dem Heiligen Koran in der gesegneten Hadsch-Saison zu vertiefen: Die Besinnung auf die Verse Gottes und Anwendung ihrer Konzepte im Leben gilt als grundlegender Weg zur Reform des Einzelnen und der Gesellschaft.
Diese Worte wurden beim jährlichen Treffen einer Gruppe von Karawanenführern der Pilger, die in die heiligen Stätten entsandt werden in seinem Büro in Nadschaf al-Aschraf geäußert.
Ajatollah Yaqubi betonte bei diesem Treffen die Bedeutung der Nutzung der spirituellen Atmosphäre des Hadsch zur Stärkung der koranischen Kultur und Festigung der Präsenz des Korans im Leben der Gläubigen.
Er wies darauf hin, dass die vollständige Rezitation des Heiligen Korans zu den bestätigten empfohlenen Handlungen während der Hadsch-Reise gehört und bemerkte: Die heiligen Stätten sind der Ort der Offenbarung und erinnern an die Verse Gottes und genau dies macht sie zu einer praktischen Grundlage für das tiefe Verständnis des Korans und Hervorrufen seiner hohen Bedeutungen.
Ajatollah Yaqubi fügte hinzu: Das genaue Verständnis der Koranverse und ihrer Dimensionen und Hinweise wird ohne Kenntnis des Offenbarungsanlasses und seiner historischen Kontexte nicht vollständig! Daher muss der Kommentator mit den Ereignissen der islamischen Offenbarung, von ihrem Beginn in Mekka al-Mukarrama bis zu ihrer Vervollständigung in al-Medina al-Munawwara vertraut und damit verbunden sein.
Er rief die Karawanenführer zur Abhaltung von Korankreisen auf, die sich nicht nur auf Rezitation beschränken, sondern auch Besinnung auf den Koran, Erklärung der Bedeutungen und Ableitung praktischer Lehren umfassen.
Ajatollah Yaqubi erklärte, dass der gesegnete Monat Ramadan der „zeitliche Frühling des Korans“ und die heiligen Stätten der „räumliche Frühling des Korans“ sind und betonte die Notwendigkeit von der theoretischen Auslegung zur Stufe der praktischen Verwirklichung des Korans im Leben überzugehen, damit der Koran als „Imam“ und „Rechtleitung“ in der Gesellschaft wirkt; denn diese Stellung wird nur durch die Extraktion von Werten und deren Umwandlung in praktisches Verhalten verwirklicht.
Er erklärte weiter: Seine Auslegungsmethode mit dem Titel „Min Nur al-Quran“ (Vom Licht des Korans) basiert auf der Interpretation der Verse und ihrer Anwendung auf aktuelle Fragen in den Bereichen Glaubenslehre, Ethik, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft; ein Ansatz der den Koran als Lenker und Rechtweiser des Lebens vorstellt.
Er fügte hinzu: Die Besinnung auf diese Weise bewirkt die aktive Präsenz des Korans in der Seele und Verhalten des Menschen und zeichnet den richtigen und sicheren Lebensweg vor.
Ajatollah Yaqubi forderte auch die Umsetzung eines umfassenden Plans zur Gründung von Koranschulen in verschiedenen Gebieten und lud alle Mitglieder der Gesellschaft, insbesondere die Jugend, zur Teilnahme an diesen Zentren ein.
Er betonte: Die Präsentation des Korans mit einem besinnlichen und nachdenklichen Ansatz schafft die Grundlage für die praktische Verwirklichung der ,Imamat des Korans‘ und der Heilige Koran ist die wirksamste Lösung zur Bewältigung sozialer Krisen und zur Abwehr von Fitna (Versuchungen).“
Er gratulierte den Karawarenführern der Pilger, betrachtete diese Verantwortung als große Gnade Gottes und erklärte: Gott befähigte sie nicht nur zum erfolgreichen Hadsch, sondern stellte sie auch in die Position von Oberhäuptern und Erziehern der Pilger.
Er erinnerte daran: Die Strapazen der Hadsch-Tage sind vergänglich, aber der gewaltige Lohn Gottes wird beständig sein.
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