
IQNA: Human Rights Watch berichtete, dass das zionistische Regime am 17. April einem 334-Millionen-Dollar-Plan zur Verlegung von Tausenden von Siedlern zustimmte. Nach diesem Plan sollen bis zum Jahr 2030 etwa dreitausend Familien in die Siedlung „Katzrin“ umgesiedelt werden und Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Wohnungsbau, öffentliche Dienstleistungen sowie Bildungs- und medizinische Zentren finanziert werden. (Quelle: Informationszentrum Palästina)
Diese internationale Organisation betonte, dass die Verlegung von Zionisten in besetzte Gebiete eine klare Verletzung des Völkerrechts darstellt und gefährliche Folgen für die in dieser Region vertriebenen syrischen Bürger mit sich bringt.
Diese Menschenrechtsorganisation warnte außerdem, dass Unternehmen die am Prozess der Verlegung der Siedler beteiligt sind der Beihilfe zu Kriegsverbrechen beschuldigt werden könnten.
In diesem Bericht wurden die Europäische Union, Großbritannien und andere Länder aufgefordert Handelsabkommen mit dem zionistischen Regime auszusetzen, Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Siedlungsbau zu verbieten und den Export von Waffen an dieses Regime zu stoppen.
Außerdem wurde die Notwendigkeit betont internationale Untersuchungen auf Grundlage des Prinzips der universellen Gerichtsbarkeit gegen die an diesem Plan beteiligten Verantwortlichen einzuleiten.
Zuvor berichteten zionistische Medien Mitte April, dass eine Gruppe von Siedlern in den Süden Syriens eindrangen und nach dem Überqueren der Grenze die Errichtung einer Siedlung in dieser Region forderten. Zionistische Medien berichteten, dass eine Gruppe von Siedlern nach dem Überqueren der Grenze in ein Gebiet im Süden Syriens eindrang, jedoch durch Eingreifen der militärischen Kräfte des zionistischen Regimes in die besetzten Gebiete zurückgebracht wurde.
Nach diesen Berichten überquerten Dutzende Personen im Verlauf eines Ereignisses die Grenze, betraten die Pufferzone und blieben dort für eine gewisse Zeit. Diese Handlung wurde von den Medien als „ungewöhnlich“ beschrieben.
Es wurde außerdem berichtet, dass etwa 40 Mitglieder einer extremistischen Siedlergruppe über die Golanhöhen gelangten und sich in der Nähe der Hänge des Berges Hermon niederließen. Diese Personen forderten die Errichtung von Siedlungen innerhalb des syrischen Territoriums.
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