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US-Zeitung: Trumps Vorgehen gegen Muslime beschämend

18:45 - May 11, 2026
Nachrichten-ID: 3014772
IQNA- Die New York Times schrieb in ihrem Leitartikel, dass der Umgang den Trump und die Republikaner mit den Muslimen in Amerika pflegen beschämend ist und aufgegeben werden muss.

IQNA: Die New York Times schrieb in ihrem Leitartikel: Der Anstieg der Hassrede gegen Muslime in den USA muss beendet werden. Die Regierung de US-Präsidenten Donald Trump stellt sich als Unterstützer und Verteidiger religiöser Rechte dar, richtete eine Kommission für Religionsfreiheit ein, erhöhte Finanzierung religiöser Schulen und änderte die Impfpolitik um Ausnahmen auf Grundlage religiöser Überzeugungen zu ermöglichen. Außerdem erteilte der Präsident den Befehl zu einem Raketenangriff auf Nigeria am Weihnachtstag gegen das was Trump als Terrorgruppe bezeichnete die Christen töte und sanktionierte im Namen des Kampfes gegen Antisemitismus Universitäten.

Die Zeitung stellte zugleich klar: Dennoch gibt es eine Ausnahme in diesen Bemühungen „der Religion zu dienen“. Trump und seine Republikanische Partei scheinen kein Interesse daran zu haben die religiösen Rechte der Muslime zu schützen und zeigen häufig Feindseligkeit gegenüber dem Islam.

Die Zeitung bezeichnete ihre Rhetorik und Äußerungen als hasserfüllt und fügte hinzu: Trump forderte während seines Präsidentschaftswahlkampfes ein „Einreiseverbot für Muslime“ in die USA und eine Form dieses Verbots besteht weiterhin. Der Präsident verbarg seine Ansichten über den Islam nicht und erklärte: Ich denke der Islam hasst uns.

In einem weiteren Abschnitt des Leitartikels der New York Times heißt es: Auch mehrere andere republikanische Politiker machten in den vergangenen Monaten ähnliche Aussagen.

Senator Tubby Tuberville aus Alabama schrieb in den sozialen Medien: Der Islam ist keine Religion sondern abwegige Sekte.

Der Kongressabgeordneter aus Texas Brandon Gill schrieb: Der Islam ist mit unserer Kultur und unserem Regierungssystem unvereinbar.

Der Kongressabgeordneter aus Florida Randy Fine forderte die Ausweisung aller muslimischen Einwanderer, legal und illegal, sowie Entzug ihrer Staatsbürgerschaft überall dort, wo es möglich ist.

Der Kongressabgeordneter aus Tennessee Ebenso forderte Andy Ogles die Ausweisung des Bürgermeisters von New York City Zohran Mamdani und schrieb: Es gibt keinen Platz für Muslime in der US-Gesellschaft.

Die Zeitung ist der Ansicht, dass diese Äußerungen besorgniserregend sind, insbesondere wenn sie im Rahmen von Trumps Neigung betrachtet werden sich wie ein Autokrat zu verhalten. Autokraten nahmen seit langem verletzliche Minderheiten ins Visier, um ihre Maßnahmen zu rechtfertigen.

Die New York Times fügt der Islamfeindlichkeit eine weitere Dimension hinzu und schreibt: Die irrationalen und unbegründeten Ängste vor dem islamischen Recht, das das Leben der Muslime leitet, so wie die Lehren der Bibel das Leben der Christen und Juden leiten. Dies ist ein weiterer Weg auf dem hasserfüllte Sprache gegen Muslime in Politik verwandelt wird.

Die Zeitung erklärte: Millionen Amerikaner die den Islam praktizieren sind ebenso amerikanisch wie jeder andere. Sie zahlen Steuern, besitzen Unternehmen und dienen in den Streitkräften. Viele von ihnen leben seit Generationen hier. Andere stellten ihr Leben auf den Kopf, um hierher zu migrieren – in einigen Fällen wegen des verfassungsmäßigen Schutzes der Religionsfreiheit den dieses Land bietet.

Die Zeitung weist darauf hin: Der Anstieg antimuslimischer Stimmung erzeugte bei vielen Muslimen im Land ein Gefühl der Bedrohung. Einige fühlen sich unwohl Moscheen zu betreten oder Kleidung zu tragen, die ihre religiösen Überzeugungen ausdrückt. In Texas und anderen Orten an denen politische Führer Hass verbreiteten, verstärkten sich diese Ängste.

 

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Stichworte: Trump ، muslime ، islamfeindlichkeit
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