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Rückzug eines jordanischen Jugend-Tennisspielers vom Wettkampf gegen zionistischen Gegner

18:54 - June 03, 2026
Nachrichten-ID: 3014876
IQNA- Der 17-jährige jordanische Tennisspieler Talal Shtarah zog seine weitere Teilnahme an diesen Wettbewerben zurück nachdem er bei der Auslosung der ersten Runde der internationalen Jugend-Tenniswettbewerbe in Zypern einem Spieler des zionistischen Regimes gegenübergestellt wurde.

IQNA: Diese Wettbewerbe werden vom 25. Mai bis zum 1. Juni in Zypern ausgetragen und Shtarahs Entscheidung wurde unmittelbar nach der Bekanntgabe des Namens des zionistischen Gegners getroffen. (Quelle: Palestine Online)

Der Rückzug dieses Spielers der jordanischen Tennis-Nationalmannschaft wurde von nationalen Strömungen und von Gruppen, die sich in Jordanien gegen die Normalisierung richten, breit begrüßt. Die Bewegung „Jordanien boykottiert“ und die mit ihr zusammenarbeitenden nationalen Einrichtungen erklärten, dass diese Maßnahme im Rahmen der Verpflichtung gegenüber den Boykottkriterien Palästinas und Arabiien und in Ablehnung einer Begegnung mit Vertretern des Besatzungsregimes auf den Sportplätzen erfolgte.

Talal Shtarah zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten des jordanischen Jugendtennis; er ist seit seinem 10. Lebensjahr Mitglied der Nationalmannschaft und belegt in der letzten offiziellen nationalen Rangliste im Männerbereich den dritten Platz.

Die Boykott unterstützenden Gruppen betonten, dass die Handlung dieses jordanischen Sportlers eine klare Botschaft in Zurückweisung der sportlichen Normalisierung und in Ablehnung der Bemühungen des zionistischen Regimes ist, sein eigenes Image durch internationale Wettbewerbe zu verbessern; insbesondere unter Bedingungen in denen der Völkermordkrieg gegen den Gazastreifen und Übergriffe gegen das Volk Palästina andauern.

Auch die „Versammlung 'Ich bewege mich für den Widerstand und Bekämpfung der Normalisierung‘“ würdigte Shtarahs Haltung, bezeichnete diese Entscheidung als moralischen und nationalen Schritt und betonte Sport muss ein Feld zur Verteidigung menschlicher Werte und Gerechtigkeit sein und kein Mittel zur Schönfärbung des Gesichts der Besatzer.

 

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