
IQNA: Mehrere indische Bundesstaaten verhängten strenge Einschränkungen für den Rindergesang und schränkten die Fähigkeit der Muslime zu ihrem religiösen Glauben entsprechend der Opferzeremonie zum Opferfest durchzuführen ein. (Quelle: Nachrichtensender Hindukusch)
Laut lokalen Berichten wurden einige Muslime wegen Haltung oder Transports von Tieren schikaniert und dieses Thema ist zu einem Brennpunkt sozialer und politischer Spannungen in Indien geworden.
Analysten glauben, dass die regierende Bharatiya Janata Party (BJP) und hindu-nationalistische Gruppen Indien in Richtung stärkerer religiöser Polarisierung und innerer Instabilität treiben.
Beobachter weisen darauf hin, dass die harten Rhetoriken zum Schutz der Kuh die Angst unter den muslimischen Minderheiten dieses Landes verstärkte.
Der Oberste Gerichtshof von Kalkutta lehnte vor Kurzem einen Antrag auf Wiederholung der Verhandlung zu Einschränkungen beim Rinderopfer in Westbengalen vor dem Opferfest ab und erklärte, dass das Opfern von Kühen nicht zu den islamischen Verpflichtungen gehört.
Kritiker glauben, dass diese Urteile den Raum für Religionsfreiheit einengen und zunehmende Einschränkungen für islamische Riten in öffentlichen Räumen verhängen.
Der Verband der muslimischen Gelehrten ganz Indiens forderte zur Vermeidung des Schlachtens von Tieren auf die gemäß lokalen Gesetzen während des Opferfestes verboten sind und gleichzeitig zur Einhaltung der geltenden Gesetze in jedem Bundesstaat.
Nach Angaben von Experten erfolgen diese Forderungen unter zunehmendem politischem Druck seitens der Regierungspartei und extremistischer Gruppen, die sich auf Rechte der muslimischen Minderheit auswirken.
Die gegen Muslime Indiens verhängten Einschränkungen lösten, besonders vor dem Hintergrund, dass Indien trotz interner Schlachtbeschränkungen in mehreren Bundesstaaten der zweitgrößte Rindfleischexporteur der Welt ist eine breite Kontroverse aus.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren den offensichtlichen Widerspruch zwischen Indiens wirtschaftlicher Rolle im Fleischexportmarkt und verhängten Einschränkungen religiöser Freiheiten innerhalb des Landes.
Eine gemeinsame Studie von Menschenrechtsorganisationen dokumentierte zwischen 2024 und 2025 Hunderte von Vorfällen, die Hasspropaganda und Gewalt gegen Muslime und Christen betrafen.
Internationale Menschenrechtsberichte zeigten ebenfalls, dass religiöse Minderheiten in Indien während der Regierungszeit der Bharatiya Janata Party unter Führung von Narendra Modi Diskriminierung und Schikanen ausgesetzt waren.
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