Nach langen Diskussionen über den Bau eines Gemeindezentrums mit einer Moschee in unmittelbarer Nähe des Ground Zero in New York hat sich der Gemeinderat in Manhattan mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen.
Das Projekt wird von zwei islamischen Organisationen getragen und sieht vor, ein Gemeindezentrum zwei Strassenzüge neben dem Ort des Terrorakts vom 11. September 2001 zu errichten. Das 15-stöckige Gebäude solle neben einem Kulturzentrum, Fitnessräumen und anderen Einrichtungen auch eine Moschee beherbergen. In dem so genannten Cordoba House sind zusätzlich Räume für darstellende Kunst, eine Kochschule, ein Schwimmbad und Kinderbetreuungsstätten geplant. Ein Gemeinderatsmitglied nannte das Projekt „eine Saat des Friedens“
„Wo kann man Toleranz besser lehren als genau an der Stelle, an der Hass versucht hat, Toleranz zu töten", sagte die Schriftstellerin Jean Grillo in der Zeitung "The Times". Auch New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg befürwortet das Gemeindezentrum, das mindestens 150 neue Arbeitsplätze schaffen soll.(www.igmg.de)