IQNA- Der Generalsekretär der Ansar Allah im Jemen forderte in einer Erklärung die wiederholten Beleidigungen des Heiligen Korans durch zionistische und US-amerikanische Stellen zu verurteilen und die islamischen Länder dazu auf angesichts solcher Taten praktische Positionen zu beziehen.
IQNA: Der Generalsekretär der Ansar-Allah-Bewegung im Jemen Sayyid Abd al-Malik Badr ad-Din al-Huthi sagte in einer Erklärung vom Donnerstag: Er verwies auf Maßnahmen wie das Verbrennen von Exemplaren des Heiligen Koran und wertete diese Taten als Zeichen offenkundiger Feindschaft der Zionisten gegenüber den Heiligtümern, moralischen Werten sowie Vorstellungen von Gerechtigkeit und Gutem. (Quelle: Al-Masira)

Er betonte: Die Gegner des Korans fürchten das Licht und dessen Lehren, die die Wahrheit ihrer [Sache] den Gemeinschaften der Menschheit offenbaren und die Menschen aus der Herrschaft und der Unterdrückung befreien.
Sayyid al-Huthi beschrieb den Korans zudem als ein Buch aus dessen Lehren man gegen Unrecht, Tyrannei und Verderbnis vorgehen und Gerechtigkeit in der Gesellschaft herstellen kann.
Der Generalsekretär von Ansar Allah verwies unter Berufung auf Verbrechen der zionistischen Regime in Gaza sowie auf Ungeheuerlichkeiten im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein und nannte dieses unter anderem als Belege dafür, dass das was der Koran über seine Gegner sagt, bestätigt wird.
Sayyid al-Huthi bezeichnete außerdem die wiederholte Beleidigung des Heiligen Koran als Teil der feindseligen Maßnahmen gegen den Islam und Muslime und sagte: Diese Maßnahmen werden neben dem Soft-Krieg und dem heißen Krieg gegen Muslime verfolgt.
Er nannte unter anderem als Ziele dieser Strömung: „Veränderung des Nahen Ostens“, „Bildung eines Großisraels“ sowie die Verhinderung, dass sich der Islam an anderen Orten der Welt ausbreitet.
Er nannte die Verantwortung der Muslime angesichts dieser Maßnahmen eine religiöse Verantwortung und betonte: Islamische Länder müssen um Beleidigungen des Korans zu verhindern eine ernste Haltung einnehmen.
Der Generalsekretär der Ansar Allah sagte: Wenn islamische Länder ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA und zu westlichen Ländern offiziell und ernsthaft verringern und die muslimischen Völker zudem den Boykott von Waren aus den USA und aus Ländern, die die Handlungen der zionistischen Unterstützer fördern, aktivieren, dann können sie diese Länder unter Druck setzen, damit solche Maßnahmen eingestellt werden.
Sayyid al-Huthi forderte im Weiteren dazu auf die Verbindung der Muslime zum Heiligen Koran zu stärken und betonte: Die Beachtung des Korans, Festigung seiner Heiligkeit und Erhöhung des Wissens über seine Lehren müssen ganz oben auf den Prioritäten der Muslime stehen; insbesondere weil die Feinde des Islam versuchen die Stellung des Korans unter den Muslimen zu schwächen und sie von seiner rechtleitenden Führung abzubringen.
Er wies außerdem unter Bezug auf die Positionen Jemens darauf hin: Die Menschen dieses Landes sind aufgrund ihrer gläubigen Identität unter den Völkern, die sich besonders stark um den Koran bemühen.
Sayyid al-Huthi führte als Erscheinungsformen dieses Ansatzes die Durchführung von Demonstrationen, kulturelle Programme und Sensibilisierungsmaßnahmen, Aktivitäten der Medien sowie den wirtschaftlichen Boykott auf.
Zum Abschluss forderte Sayyid al-Huthi, dass das Thema des Vorgehens gegen die Beleidigung des Heiligen Korans und damit verbundenen Maßnahmen in den kulturellen und werblichen Programmen Jemens anlässlich des bevorstehenden Jahrestags der Geburt des Propheten Gottes sowie auch in den Demonstrationen und Versammlungen dieses Landes zu den wichtigsten Themen gehören soll.
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