International: Die Konferenz `Der Islam in Frankreich und die religiöse Neuerwachung` beginnt am Donnerstag, 16. Dezember, in der großen Moschee der französischen Stadt Lyon.
Laut Iqna unter Berufung auf die Nachrichtenseite `mosquee-lyion` nehmen Christian Lochon, Dozent für islamische Wissenschaften und Ausbildung von Freitagsimamen am Al-Ghazali-Institut in Frankreich, und Bakary Sambe, Experte für internationale Beziehungen und Dozent an dem Mittelmeer- und Nahostforschungsinstitut, an dieser Veranstaltung teil.
Da in den vergangenen zehn Jahren die Religion und besonders der Islam zu den wichtigsten Themen in politischen und sozialen Kreisen Frankreichs gehörten, versuchen die Redner in ihren Vorträgen auf die Gründe einzugehen, warum der Islam eine wichtigere Rolle in der heutigen französischen Gesellschaft gefunden hat, wie die gegenwärtige Situation der Muslime in Frankreich ist, wie andere Bürger die Muslime sehen und empfinden und welche Wege vorhanden sind, um die unterschiedlichen Konfessionen einander näher zu bringen und den Dialog zwischen den Religionsführern zu vertiefen.
Christian Lochon arbeitete 1968-1970 als Direktor des Kulturzentrum Frankreichs in Bagdad. Anschließend wurde er als Botschafter Frankreichs nach Sudan beordert. 1986-1989 war er Botschafter in Damaskus.
Sambe hat in politische Wissenschaften promoviert und arbeitet als Sachverständige für internaitonale Entwicklungen. Vor kurzem erschien das Buch `Islam und Diplomatie: Die Afrikapolitik von Marokko` von ihm. Zurzeit unterrichtet er an dem Agha Khan Institut in London islamische Zivilisation.
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