IQNA

Todesstrafe für Mubarak gefordert

4:43 - January 07, 2017
Nachrichten-ID: 2252131
International: Die Generalstaatsanwaltschaft in Ägypten hat am vergangenen Donnerstag die Todesstrafe für den ehemaligen ägyptischen Diktator Husni Mubarak gefordert.
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf den TV-Sender Al Alam hervor. Chefankläger Mustafa Suleiman habe Mubarak "politisch und juristisch" für die Tötung von Demonstranten während der Revolution vom 25.Januar verantwortlich gemacht. Er sagte, Mubarak habe noch vor Beginn der Revolution den Befehl zur Tötung der Demonstranten ausgestellt.

Gestern wurde in Kairo der Prozess gegen Mubarak, seine beiden Söhne und den ehemaligen Sicherheitschef und Innenminister des Mubarak-Regimes, Habib el Adli ausgestellt. Die nächsten Verhandlungstage wurden für den 9. und 10. Januar angesetzt.

Die Staatsanwaltschaft kritisierte zudem die Prozessführung gegen die Angeklagten. Manche staatliche Institutionen wie etwa das Innen- und das Informationsministerium wurden ebenfalls für die fehlende Zusammenarbeit bei der Prozessführung gegen Mubarak einer Kritik unterzogen.
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