IQNA

13:47 - February 27, 2017
Nachrichten-ID: 2281749
Politik und Gesellschaft: Ein renommierter Rechtsbefugter der islamischen Welt hat angesichts der Koranverbrennung durch US-Soldaten in einer Bekanntmachung erklärt, die Schändung des Koran kommt einer Beleidigung von 1.5 Milliarden Muslimen weltweit gleich.
Wie die iranische Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf eine asiatische Zweigstelle berichtet, gab Großayatollah Mohaqeq Kabuli in der Mitteilung bekannt, dass die Beleidigung des heiligen Koran die Herzen von 1.5 Milliarden Muslimen zum Schmerzen gebracht habe.

Er verurteilte die Schmähung und das blasphemische Vorgehen gegen die heiligste aller Schriften und bemerkte: US-Soldaten, die eigentlich zur Herstellung von Sicherheit und zur Wahrung der Menschenrechte in Afghanistan stationiert sind, haben den heiligen Koran, dieses Wunderwerk des geehrten Propheten Muhammad (s.) verbrannt.

Er rief die Regierung in Kabul, das Parlament und den Justizapparat zu einem getrennten Vorgehen auf. Sie müssten die Urheber der Schandtat ausfindig machen und festnehmen. Außerdem soll für deren Verurteilung vor einem gerechten islamischen Gericht gesorgt werden.
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