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Polizei von Katalonien stellte Plan zur Bekämpfung von Hassrede vor

21:35 - June 15, 2026
Nachrichten-ID: 3014929
IQNA- Während die Polizei von Katalonien in Spanien ihren Plan zur Bekämpfung von Hassrede bekannt gab, bezeichnete der Al-Azhar-Observer zur Bekämpfung von Extremismus diese Maßnahme als Schritt zur Wahrung des sozialen Friedens.

IQNA: Berichte der spanischen Presse deuten darauf hin, dass die katalanische Polizei dabei ist die „dynamische Karte der Hassrede“ zu vervollständigen, ein fortschrittliches Sicherheits- und Geheimdienstinstrument das zur Verfolgung von Gruppen, Anführern und Anhängern extremistischer Ideologien entwickelt wurde. (Quelle: Sada El-Balad)

Diese von der Kommission für öffentliche Information geleitete Initiative erfolgt mit dem Ziel Umgebungen zu identifizieren, die anfällig für Radikalisierung sind und frühzeitig einzugreifen, um Gefahren zu neutralisieren bevor sie zu realen Bedrohungen für den öffentlichen Frieden und sozialen Zusammenhalt werden.

Vom spanischen Innenministerium veröffentlichte offizielle Statistiken zeigen das Ausmaß der Bemühungen zur Früherkennung in den letzten zwei Jahren und die Zahlen deuten auf bemerkenswerte Übereinstimmung in der Anzahl der registrierten Warnungen hin.

Gemäß diesen Statistiken wurden im vergangenen Jahr insgesamt 208 Warnungen registriert und die potenziellen Pfade zu gewalttätigem Extremismus erreichten 161 Warnungen, was einen Anstieg gegenüber den 159 Warnungen im Jahr 2024 darstellt.

Ebenso blieben die Fälle im Zusammenhang mit pädagogischen und sozialen Auswirkungen in den Jahren 2025 und 2024 mit 47 Warnungen konstant (einschließlich rassistischer Äußerungen und der Verherrlichung des Nazismus oder Terrorismus in Schulen und sozialen Medien).

Den veröffentlichten Statistiken zufolge führten die Strafverfahren im vergangenen Jahr dazu, dass 13 Fälle direkt an die Staatsanwaltschaft für gerichtliche Ermittlungen verwiesen wurden.

In diesem Zusammenhang betonte der Al-Azhar-Observer zur Bekämpfung von Extremismus in einem Kommentar zu dieser Maßnahme Spaniens: Die Schaffung präventiver Systeme zur Früherkennung ist ein notwendiger Schritt zur Wahrung des sozialen Friedens, vorausgesetzt dass diese Systeme an die Rechtsstaatlichkeit gebunden sind und Menschenrechte sowie Menschenwürde respektieren.

Diese Institution betonte: Extremismus entsteht nicht über Nacht, sondern dringt durch provokative Rhetorik und irreführende Bilder ein. Daher erfordert die Begegnung damit einen umfassenden Ansatz, der über die Sicherheitsdimension hinausgeht und Bildung, Bewusstsein sowie Zusammenarbeit mit Bildungs- und Sozialeinrichtungen umfasst.

Die Beobachtungsstelle zur Bekämpfung von Extremismus betonte zudem die Bedeutung einer klaren und feinen Unterscheidung zwischen rechtmäßigen religiösen Handlungen und Extremismus sowie zwischen freier Meinungsäußerung und der Aufstachelung zu Gewalt und wies darauf hin: Die Beachtung dieses Punktes führt dazu, dass man nicht in die Falle von Verallgemeinerungen tappt die das Vertrauen zwischen den Bürgern und den staatlichen Institutionen schwächen könnte.

 

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