International: In Pakistan haben Muslime den vorgestrigen Freitag zum Tag des „Großen Koran“ ernannt und Protestkundgebungen abgehalten.
Anlass dafür hatte die Koranschmähung durch US-Soldaten im amerikanischen Luftstützpunkt Bagram in Afghanistan gegeben, hieß es in einem Iqna-Bericht unter Berufung auf die Internetseite DAWN.
Initiator der Aktion war die Hadith-Partei in der pakistanischen Stadt Lahore, die damit breitangelegte Protestkundgebungen gegen das blasphemische Vorgehen der amerikanischen Kräfte in ganz Pakistan mobilisiert hatte.
So hatte sich in Peschawar die Union pakistanischer Muslime (APML) dem Aufruf angeschlossen und bei einer Kundgebung die Koranschändung in Bagram harsch angeprangert. Dabei forderten die Muslime die Bestrafung der Urheber dieser Tat.
In Karatschi übte der Vorsitzende der Partei Dschamaate Islami, Muhammad Hussein Mahanti, scharfe Kritik an der Regierung in Islamabad, für ihr Schweigen gegenüber der Beleidigung des heiligen Buchs der Muslime.
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