IQNA

12:54 - October 17, 2018
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Zum vierten Mal in Folge wurde Buffet von Sayyeda Ruqaya (Friede sei mit ihr) im Bereich zwischen den beiden Heiligtümern erstellt.

In Andenken an die junge Sayyeda Ruqaya (Friede sei mit ihr) wurde am Sonntag, den 4. Safar 1440 bzw. 14. Oktober 2018 im Bereich zwischen den beiden Heiligtümern das längste Buffet zur Beileidsbekundung und zum Erbitten von Wünschen erstellt.

Diese Zeremonie, die zum vierten Mal in Folge stattfindet, wurde mit der Rezitation einiger Verse aus dem Heiligen Koran vom großen Rezitator Hajj Mustafa Al-Sarraf eröffnet. Anschließend hielt der Dichter Mohamad Al-Fatimi ein Gedicht über Sayyeda Ruqaya (Friede sei mit ihr). Daraufhin hielten die beiden Klagesänger Hamid Al-Twarajawi und Hamid Al-Tamimi traurige Gesänge, die die Anwesenden zum Weinen brachten. Zum Schluss gab es ein Theaterstück, das diese schmerzhafte Tragödie verkörperte.

Erwähnenswert ist, dass bei dieser Zeremonie ein grüner Teppichboden mit Dornen und Lichtern ausgelegt wird, in Erinnerung daran, dass dieses junge Mädchen am 10. Muharram auf Dornen laufen musste. In ihrem Namen wird an diesem Tag auch Essen ausgeteilt. An dieser Zeremonie beteiligen sich vor allem Frauen und Kinder.

Die Erzählungen besagen, dass Sayyeda Ruqaya in einer der Nächte des Aufenthalts der Ahlulbait (Friede sei mit ihnen) in Kherbet Ash-Sham ihren Vater im Traum sah. Als sie daraufhin erwachte und nach ihren Vater rief, fingen die Frauen und anderen Kinder an zu weinen. Der verfluchte Yazid erwachte aus seinem Schlaf und fragte was dieser Geschrei sei. Als man ihn darüber informierte, gab er den Befehl, Sayyeda Ruqaya (Friede sei mit ihr) den Kopf ihres Vaters zu bringen. Nachdem Sayyeda Ruqaya (Friede sei mit ihr) den Kopf ihres Vaters Imam Hussein (Friede sei mit ihm) vorlegte begann sie so stark an zu weinen, bis sie starb und zu ihrem Herrn zurückkehrte. Die damals drei oder vier Jahre alte Ruqaya wurde in Kherbet Ash-Sham in Damaskus am 5. Safar begraben. Es heißt, dass sie die erste Angehörige des Stammes Hashims war, die nach Imam Hussein (Friede sei mit ihm) starb. Ihr Grab ist ca. 100m von der Umayyaden-Moschee entfernt und befindet sich am berühmten und alten Faradees-Tor von Damaskus.

 

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