IQNA

20:46 - December 09, 2018
Nachrichten-ID: 3000495
Teheran (IQNA): Der iranische Film "Track 143" wurde bei dem Filmfestival „Menschenwürde, Gleichheit, Gerechtigkeit“ in Minsk, der Hauptstadt von Belarus gezeigt und fand großen Anklang.

IQNA zufolge wurde der iranische Film "Track 143" - unter der Regie von Narges Abyar - bei dem Festival in Minsk sehr gut angenommen.

"Track 143" ist ein iranischer Kriegsdrama, das die beträchtliche Rolle von Frauen im Iran-Irak-Krieg (1980-1988) betonte. Der Film wurde beim 32. Fajr International Film Festival eingereicht und erhielt den Crystal Simorgh-Preis für den Publikumspreis.

Basierend auf einem Buch von Abyar, ist es ein Film über das große Opfer von Müttern während des Krieges. Der Film erzählt die Geschichte von "Olfat", einer Frau, die auf ihren Sohn wartet, der im Iran-Irak-Krieg vermisst worden war.

Olfat hat eine Tochter und einen Sohn namens Yonos, der in einer Mine arbeitet. Eines Tages findet er eine Nachricht von seinem Sohn: "Meine Freunde und ich werden in den Krieg ziehen". Wenn das irakische Radio Yonos der Gefangenen unter den Namen angekündigt, bindet Olfat zu Radio und lebt als Einsiedlerin, die Rückkehr ihres Sohnes wartet.

 

Laut dem iranischen Kulturzentrum in Minsk hat dieser Film beim Festival Anklang gefunden.

Das 11. Filmfestival unter dem Motto „Menschenwürde, Gleichheit, Gerechtigkeit“ wurde am 1. Dezember in Minsk eröffnetund  dauerte 10 Tage. Alle Filme wurden im Kinohaus „Pionier“ gezeigt.

Ihre Streifen präsentieren Regisseure aus Armenien, Brasilien, Großbritannien, Deutschland, Iran, Italien, den USA und Frankreich. Im Mittelpunkt aller Werke steht der Mensch. Er wird als eine Persönlichkeit dargestellt, die einen respektvollen Umgang verdient.

Das Festival wurde mit dem Jean-Marc Valees Drama „Dallas Buyers Club“ eröffnet. Hauptdarsteller waren  Jared Leto und Matthew McConaughey. Darauf folgten bekannte preisgekrönte Filme „Xingu“, „Track 143“, „Get – Der Prozess der Viviane Amsalem.“ Kinderfilme werden durch zwei Streifen vertreten sein: Komödie „Auf Augenhöhe“ und Drama „Nach dem Urteil.“

„Seit über 10 Jahren versuchen wir, auf aktuelle Fragen der Gegenwart Antworten zu finden. Vor 70 Jahren wurde mit der Allgemeinen Menschenrechtserklärung ein historisches Dokument unterzeichnet“, sagte UN-Koordinator des Filmfestivals Wiktor Radiwinowski.

„Das Recht auf Menschenleben, das Recht auf ein Leben in Frieden ohne Angst und Not, das Recht auf Gesundheit und Bildung – diese Werte sind uns heilig. Die Begriffe wie Gleichheit, Gerechtigkeit und die Menschenwürde dienen dazu, Gewalt vorzubeugen und den Weltfrieden aufrechtzuerhalten“, sagte er.

Das Festival wird traditionell am 1. Dezember eröffnet – an diesem Tag feiert die ganze Welt den Welt-AIDS-Tag. „Wir wollen unsere belarussischen Zuschauer auf die Bedeutung der allgemeinen Menschenrechte, auf die universellen Werte aufmerksam machen. Wir wollen zeigen, wie wichtig es ist, wenn in der Gesellschaft Kooperation, Verständigung und gegenseitiger Respekt die Oberhand gewinnen. Unsere Filmvorführungen sind bekannt und lassen niemanden kalt. Und das ist der Beweis dafür, dass das Festival seiner hohen Mission entspricht“, fügte Radiwinowski hinzu. Organisatoren des Filmfestivals waren zum 11. Mal die EU-Repräsentanz und die UNO-Vertretung in Belarus.

 

http://iqna.ir/fa/news/3770340

 

Nombre:
Correo electrónico:
* Kommentar:
* captcha: