IQNA

1:33 - October 02, 2019
Nachrichten-ID: 3001756
Qom (IQNA): 22 Jahre nach dem Märtyrertod von "Hadi Nasrallah", dem Sohn des Generalsekretärs der libanesischen Hisbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, fand die erste Gedenkveranstaltung in Anwesenheit von seiner Familie und Tausenden Schiitten in der heiligen Stadt Qom, im Iran statt.

In der iranischen Stadt Qom fand IQNA zufolge zum ersten Mal offizielle Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag des Martyriums von "Hadi Nasrallah" statt.

22 Jahre nach dem Märtyrertod von "Hadi Nasrallah" wurde am Montag, 30. September 2019, ein Gedenken an Hadi Nasrallah, dem Sohn des Generalsekretärs der libanesischen Hisbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, im Iran abgehalten.

Bei der Ehrung war auch die Familie von Märtyrer "Hadi Nasrallah" anwesend.

Die Veranstaltung fand bei Jugendlichen großen Anklang. Tausende Schiiten aus 60 Ländern nahmen daran teil und riefen "Tod für Amerika", "Tod für Israel" und "Tod für Saudi-Arabien". Sie bekundeten erneut ihre Treue zum Oberhaupt der islamischen Revolution Imam Chamenei.

Sie riefen auch "Labbaik Ya Hussain",  "Labbaik Ya Zeinab", "Labbaik Ya Mahdi" und "Labbaik Ya Zahra".

Einige renommierte Pärsonlichkeiten aus islamischen Ländern nahmen auch an der Veranstaltung teil. Hodschatoleslam Alireza Panahian hielt dabei eine Rede.

 

Hadi Nasrallah war der älteste Sohn von Seyyed Hassan Nasrallah. Er schloss sich dem militärischen Flügel der Hisbollah an und wurde 1997 in einem Gefecht mit israelischen Soldaten im Südlibanon getötet. Damals hatte Seyyed Hassan Nasrallah über den Märtyrertod  seines Sohnes so gesagt: „Es war gottgegeben, dass Hadi zum Märtyrer wurde.“

Im Folgenden finden Sie ein Teil von einem Interview von Spiegel mit Seyyed Hassan Nasrallah

SPIEGEL: Eminenz, bei einer Aktion der Hisbollah Mitte September wurde Ihr 18 Jahre alter Sohn Hadi von israelischen Soldaten getötet. Was empfinden Sie über diesen Verlust - Haß oder Trauer?

Nasrallah: Mein Sohn wurde nicht getötet, während er auf der Straße herumlungerte. Dieser Mudschahid stieß mit dem Gewehr in der Hand auf den Feind. Er marschierte entschlossen und selbstbewußt an die Front, durchdrungen vom tiefen Verlangen, den Feind zu vernichten. Sein Tod ist kein Sieg für die Israelis, sondern ein Sieg für die Hisbollah. Wir sind stolz auf diesen Gefallenen. Und ich als Generalsekretär der Hisbollah bin glücklich.

SPIEGEL: Auch als Vater, der seinen Sohn verloren hat?

Nasrallah: Wenn ich Sie glauben machen wollte, der Verlust meines Sohnes schmerze mich nicht, würde ich lügen. Aber Sie müssen die Dinge so sehen: Er ist als Märtyrer gestorben, und das ist das höchste Gefühl der Freude, das einen Vater beseelen kann. Wir schätzen und ehren die Märtyrer ganz außerordentlich, sie sind für uns wie Heilige.

 

Es sei anzumerken, dass die erste internationale Großveranstaltung von "Jugendlichen des Widerstands" am 21. Februar 2019 in der heiligen Stadt Qom abgehalten worden war. Bei der ersten Veranstaltung wurde Märtyrer "Jihad Mughniyeh" gedacht, der 2015 in Syrien zusammen mit einem iranischen General und fünf weiteren Hizbullah-Kämpfern bei einem israelischen Luftangriff den Märtyrertod gefunden hatte.

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