IQNA

12:42 - September 18, 2020
Nachrichten-ID: 3003113
Teheran (IQNA)- Die Amal-Bewegung im Libanon hat zum 38. Jahrestag des Massakers von Sabra und Schatila eine Erklärung veröffentlicht und betont: „Das Massaker von Sabra und Schatila wird nie vergessen und der zionistische Feind wird von keinem Abkommen profitieren.“

Am 18 September jährt sich das Massaker an hunderten Palästinensern in den Flüchtlingslagern von Sabra und Schatila im Libanon zum 38 Mal.

Das Massaker war unter der Aufsicht israelischer Truppen von christlichen Milizen geschehen.

Die Amal-Bewegung im Libanon (deutsch Bewegung der Hoffnung) veröffentlichte laut almasirah.net  zum 38. Jahrestag des Massakers eine Erklärung und betonte, das Massaker von Sabra und Schatila werde nie vergessen.

„Ein solcher Tag sollte den nachfolgenden Generationen (als mahnender Tag) in Erinnerung bleiben, damit sie wissen, dass der zionistische Feind aus dem Friedensabkommen, das gegenwärtig auf dem Tisch liegt, oder aus einem Friedensvertrag, der hinter verschlossenen Türen ausgearbeitet wird, oder aus den verräterischen Maßnahmen zur Normalisierung seiner Beziehungen zu arabischen Staaten keinen Nutzen ziehen würde“ heißt es in der Erklärung.

Die Amal-Bewegung forderte Muslime auf, sich mit Palästinensern zu solidarisieren und die Palästina-Frage zu unterstützen.

 

Am 15. September 1982 umzingelte die israelische Armee die Flüchtlingslager in Sabra und Schatila. Dann, am 16. September 1982, spielten sich grausame Szenen ab, die die Bevölkerung von Sabra und Schatila bis heute nicht vergessen würden.

Am 16. September 1982 und den beiden folgenden Tagen zogen christliche Milizen durch die Lager und ermordeten wahllos Tausende Bewohner - palästinensische und schiitische Frauen, Männer und Kinder. Zu Folterungen und Vergewaltigungen soll es auch gekommen sein.

Das Massaker war unter der Aufsicht der israelische Armee, die damals Beirut besetzt und die Lager umzingelt hatte,  geschehen.

Die Israelis hatten den Mördern erlaubt, in die Lager einzudringen

Das Blutbad, das am Abend des 16. September seinen Lauf nimmt, kommt erst am Morgen des 18. September zum Schluss. Man geht von über 2000 Opfern aus. Andere Angaben besagen mehr und auch weniger.

 

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