IQNA

19:06 - May 05, 2021
Nachrichten-ID: 3004170
Teheran (IQNA)- Ein Gericht in Algerien hat die Aktivistin Amira Bouraoui wegen Beleidigung des islamischen Propheten zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt.

In Algerien ist die Aktivistin Amira Bouraoui zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Amira Bouraoui sei am Dienstag der „Beleidigung des islamischen Propheten Muhammad (saw)“ schuldig gesprochen worden, teilte Al-Quds Al-Arabi mit.

Wegen der „Beleidigung des Präsidenten“ wurde sie auch zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Am vergangenen Donnerstag war auch der Algerier Said Djabelkhir zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht verurteilte ihn zu einer dreijährigen Haftstrafe wegen „Beleidigung des Islams“.

Erhoben wurde die Anklage aufgrund der Anzeige eines Hochschullehrers. Der war der Meinung, Djabelkhirs Facebook-Posts hätten gegen religiöse Gebote verstoßen.

Said Djabelkheir hatte in Facebook-Posts unter anderem einige Geschichten im Koran als »Mythen« bezeichnet.

 

Straftaten, die mit der Religion im Zusammenhang stehen, sind unter anderem in Paragraf 144, Absatz 2 des algerischen Strafgesetzbuchs[14] geregelt. Demnach wird jeder, der den Propheten Mohammed beleidigt oder den Glauben oder die Propheten des Islam in Wort, Schrift oder Bild oder auf andere Weise verunglimpft, mit einer Gefängnisstrafe zwischen drei und fünf Jahren und/oder einer Geldstrafe zwischen 50.000 und 100.000 algerischen Dinar belegt.

 

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