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Materielle Sicht Westlicher Zivilisations-Forscher

18:11 - October 14, 2023
Nachrichten-ID: 3009215
Teheran (IQNA)- Die Mehrheit der westlichen Zivilisationsforscher haben eine materialistische Sicht auf die Zivilisation und betonen dies. Dieser Ansatz verbreitete sich bei einigen muslimischen Akademikern und so sagen sie, dass eine Gesellschaft mit materiellen Fortschritten als zivilisiert bezeichnet werden kann.

Wenn wir über die islamische Zivilisation sprechen, ist sie die Hauptsäule dieser die Religion. Andererseits stehen wir vor Zweifeln am Verhältnis von Zivilisation und Islam, die wir beantworten müssen. Die Beantwortung dieser Zweifel erfordert Diskussionen wie die heutige Diskussion, nämlich die Beziehung zwischen Religion und Zivilisation. Wir stehen vor einem großen Mangel an wissenschaftlicher Forschung auf diesem Gebiet. Obwohl einige Arbeiten durchgeführt wurden, so waren die wissenschaftlichen Studien nicht kohärent. In diesem Sinne können wir nicht auf einen reichen Hintergrund sehen. Ein weiterer Punkt betrifft die Dimensionen des Themas, das eine große Bandbreite aufweist.

Die Frage ist von welchen Variablen hängt die Beziehung zwischen Religion und Zivilisation ab? Die erste Variable ist natürlich die Art der Einstellung zur Religion und zur Wahrnehmung der Zivilisation. Der Hauptunterschied in den Einstellungen ergibt sich aus diesem Problem. Bezüglich des Unterschieds zwischen Ansatz und Methode sollte gesagt werden, dass wir den Ansatz in seinem wissenschaftlichen Sinne betrachteten und die Bedeutung darin besteht ob der Ansatz zu Religion und Zivilisation psychologisch, soziologisch oder... ist? Der Ansatz ist allgemeiner und umfassender. Bei der Diskussion von Ansätzen berücksichtigen wir die Art der Makroeinstellungen gegenüber Religion, etwa intrareligiöse oder außerreligiöse Ansätze.

Makroansätze zur Definition der Zivilisation und ihrer Beziehung zur Religion können in zwei materiellen und zwei dimensionalen Ansätzen definiert werden. In der materialistischen Herangehensweise an wird die Zivilisation als ein rein materielles Phänomen betrachtet, das in Erscheinungsformen wie Wissenschaft, Technologie, Architektur, Industrie und dergleichen strukturiert ist und im übrigen betonen viele diese Dinge in der Definition der Zivilisation aber immaterielle Komponenten wie Religion, Ethik und Kultur sind nicht vorhanden oder nur sehr schwach ausgeprägt. Ein anderer Ansatz besteht darin, Zivilisation als zweidimensionales Phänomen zu betrachten, das sowohl materielle als auch immaterielle Dimensionen hat. In diesem Ansatz werden immaterielle Dimensionen und Komponenten als Grundlage und gewissermaßen als Standard der Zivilisation betrachtet und die materiellen Dimensionen werden hauptsächlich als äußere Manifestationen betrachtet. Das heißt, Denken, Kultur und Religion führen zur Entstehung der Zivilisation.

 

Der Standpunkt westlicher Zivilisationswissenschaftler

Die Mehrheit der westlichen Zivilisationsforscher hat eine materialistische Sicht auf die Zivilisation und betont diese. Dieser Ansatz verbreitete sich bei einigen muslimischen Akademikern und daher sagen sie, dass eine Gesellschaft mit materiellen Fortschritten als zivilisiert bezeichnet werden kann. Aus der Schnittstelle dieser beiden Ansätze zu Religion und Zivilisation lassen sich offenbar mehrere Standpunkte ziehen. Eine Ansicht ist die Maxime, die auf einer zweidimensionalen Definition von Zivilisation fußt. Diejenigen, die eine maximalistische Sicht auf Religion und Zivilisation haben glauben an eine maximalistische und die Zivilisation aufbauende Religion und glauben, dass Religion zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Zivilisation führen kann und liefern sogar historische Beispiele für ihren Standpunkt.

Ein anderer Standpunkt ist die Negierung der Beziehung, die sich aus der Überschneidung des Minimalansatzes der Religion mit dem Minimalansatz der Zivilisation ergibt. Wenn wir die Sicht auf Religion und Zivilisation einschränken, bleibt für ihre Beziehung kein Raum mehr. Einige Beispiele dieser Ansicht erwähnte ich in meinem Artikel. Die Sicht auf Religion und Zivilisation kann zu zwei Sichtweisen auf die religiöse Zivilisation führen.

  • Ein Auszug aus der Rede von Seyyed Reza Mahdi Nijad beim Treffen „Theoretischer Ansatz zum Problem von Religion und Zivilisation“.

 

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