IQNA

Iranischer Kulturberater in Malaysia:

Gaza lehrt uns: Frieden ohne Gerechtigkeit bedeutungslos!

17:12 - November 01, 2025
Nachrichten-ID: 3013845
IQNA- Der iranische Kulturberater in Malaysia betonte auf dem ersten internationalen Webinar „Jugend und Religion für eine friedliche Welt mit Schwerpunkt Gaza“: Nachhaltiger Frieden kann nur entstehen wenn Gerechtigkeit geschaffen und Menschenwürde gewahrt wird!

IQNA: Das erste Webinar einer Reihe internationaler Treffen fand mit dem Titel „Jugend und Religion für eine friedliche Welt: Jugend und interreligiöser Dialog zur Friedensförderung: Lehren aus Gaza“ unter Beteiligung von Wissenschaftlern und Universitätsprofessoren aus dem Iran, Malaysia und Indonesien statt. (Quelle: Pressebüro des iranischen Kulturrats in Malaysia)

In diesem Webinar, das in Zusammenarbeit mit dem iranischen Kulturattaché in Malaysia, der Universität für Religionen und Konfessionen (Universiti Putra Malaysia) und der Universität für Islamische Wissenschaften in diesem Land veranstaltet wurde, hielten Hojatoleslam Wa Muslimin Mohammad Mehdi Taskhiri, Vizepräsident für Kommunikation und Internationale Angelegenheiten der Universität für Religionen und Konfessionen; Habib Reza Arzani, iranischer Kulturattaché in Malaysia; Ahmad Azizuddin Mohammad Rami, Professor an der Universität Putra Malaysia; Arsia Amalarti Arbianti, Professorin an der Islamischen Universität Darussalam Guntur Indonesien; Professor Abdul Hakim Mowahed, Professor an der Universität für Islamische Wissenschaften Malaysia, und Seyyed Ali Ahrari, Assistenzprofessor an der Universität für Religionen und Konfessionen, Vorträge.

Die Referenten dieses Webinars erwähnten die Rolle der Jugend und des interreligiösen Dialogs, betonten gleichzeitig die Bedeutung von Gerechtigkeit, Menschenwürde und globaler Solidarität auf dem Weg zum Frieden.

Hojjatoleslam Walmuslimin Mohammad Mahdi Taskhiri, Vizepräsident für Kommunikation und Internationale Angelegenheiten an der Universität für Religionen und Konfessionen, drückte sein Beileid zum humanitären Desaster in Gaza aus und sagte: Gaza ist Symbol für Unterdrückung und Widerstand und die muslimische Gemeinschaft muss ihre wissenschaftlichen und kulturellen Kapazitäten nutzen, um die Stimme des Volkes Palästinas in die Ohren der Welt zu tragen.

Er betonte: Frieden herrscht, wenn das Volk Palästinas seine legitimen Rechte erlangt! Es ist die Pflicht der muslimischen Jugend die Botschaft des Friedens und Gerechtigkeit durch Aufklärung und Solidarität lebendig zu halten!

Im Anschluss an dieses Webinar hielt Habibreza Arzani, Irans Kulturattaché in Malaysia, einen Vortrag zum Thema „Vom Leid zur Solidarität: Lehren aus Gaza für Jugend, Religion und Friedensförderung“.

In seiner Rede bezog er sich auf wissenschaftliche Forschung und angesehene internationale Berichte und sagte: Krisen, die durch Besatzung, Vertreibung und Entbehrung entstehen, werden nicht mit einer militärischen Lösung beendet und dauerhafter Frieden wird erst dann entstehen, wenn die Grundrechte junger Menschen, wie Bildung, Menschenwürde und Sicherheit, gewährleistet sind!

Arzani wies darauf hin, dass die Schaffung von Gerechtigkeit die wichtigste Voraussetzung für Frieden ist und fügte hinzu: Die abrahamitischen Religionen betonen, dass die Würde des Menschen und das Leben heilig sind und der interreligiöse Dialog wird erst dann fruchtbar sein, wenn er eine gemeinsame und moralische Antwort auf das menschliche Leid bietet!

Er betrachtete die Jugend als die wichtigsten Akteure des Wandels und erklärte: Trotz der Belagerung studieren die Jugendlichen Palästinas weiterhin und beteiligen sich an sozialen Aktivitäten; ihre Beteiligung am Friedensprozess schafft Grundlage für eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft!

Arzani erklärte, dass Religion, sofern mit Moral verbunden, eine Brücke zum friedlichen Zusammenleben und kein Hindernis für den Frieden darstellt und betonte: Kultur und Glaube sind Grundlage des Friedens und Kunst, Poesie und kulturelle Identität in Gaza stärkten die Kraft des sozialen Widerstands!

Abschließend sagte er: Jugendbewegungen weltweit verstärkten die Stimme Gazas und globalisiserten die Forderung nach Gerechtigkeit. Diese Solidarität ist treibende Kraft für einen gerechten Frieden!

Der Kulturberater unseres Landes schloss seine Rede mit den Worten: Gaza lehrt uns, dass Frieden Handeln und Gerechtigkeit erfordert und dass junge Menschen mit ihren Fähigkeiten, ihrem Bewusstsein und ihrer Kreativität Hoffnung in die Realität umsetzen können. Die Zukunft blickt sicherlich auf unsere heutige Leistung!

 

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