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Spanische Ministerin: Netanjahu beging Völkermord

10:50 - April 13, 2026
Nachrichten-ID: 3014636
IQNA- Die spanische Gesundheitsministerin bezeichnete den Premierminister des zionistischen Regimes Benjamin Netanjahu als Verantwortlichen für Völkermord und betonte, dass es für ihr Land eine Ehre ist sich ihm entgegenzustellen.

IQNA: Mónica García Gómez äußerte sich in Reaktion auf die Entscheidung des zionistischen Regimes, Spanien aus dem zivil-militärischen Koordinationszentrum zu entfernen, sowie auf den Vorwurf Tel Avivs einen diplomatischen Krieg gegen dieses Regime entfacht zu haben mit folgenden Erklärungen. (Quelle: Anadolu)

Sie sagte in einem Fernsehinterview: Dieser Mann begeht Völkermord und verursachte einen der größten Völkermorde unserer Zeit.

Unter Hinweis auf die zivilen Opfer in Palästina sprach sie vom Märtyrertod Zehntausender Menschen, darunter mehr als 20 000 Kinder.

Die spanische Gesundheitsministerin fügte außerdem, indem sie Netanjahus Behauptungen über einen diplomatischen Krieg verspottete, hinzu: Ist das ein schlechter Scherz? Ich weiß es nicht aber was sicher ist ist, dass Spanien dieser Person entgegen stand.

Sie betonte: Es ist eine Quelle des Stolzes, dass Spanien und seine Regierung sich ihm und dem, was wir als genozidales System betrachten in den Weg stellten.

Die Spannungen zwischen beiden Seiten verschärften sich danach, dass Netanjahu den Befehl erteilte, die Vertreter Spaniens aus dem zivil-militärischen Koordinationszentrum auf dem Stützpunkt „Kiryat Gat“ im Süden der besetzten Gebiete zu entfernen und Madrid beschuldigte einen diplomatischen Krieg entfacht zu haben.

In diesem Zusammenhang nahmen auch spanische Beamte scharfe Positionen ein; so erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin Yolanda Díaz, dass ihr Land gegen Kriegsverbrecher und Täter von Völkermord ist. Ebenso bezeichnete die spanische Ministerin für Jugend und Kinder Sira Rego das zionistische Regime als kriminelles und genozidales System und betonte dessen Zur-Rechenschaft-Ziehen vor dem Internationalen Strafgerichtshof.

Darüber hinaus führte die Entscheidung Spaniens seine Botschaft in Teheran nach der Einrichtung eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen den USA und Iran wieder zu eröffnen zu neuen Spannungen zwischen Madrid und Tel Aviv.

Neben García nahmen auch andere Mitglieder der spanischen Regierung harte Positionen ein.

Auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Yolanda Díaz betonte: Ja! Wir haben vollständige Feindschaft mit Kriegsverbrechern und Völkermördern.

Die Jugendministerin Spaniens Sira Rego sagte ebenfalls: Wir bringen euch nicht in Verruf, wir definieren euch: Ihr seid ein genozidales Regime und werdet alle vor dem Internationalen Strafgerichtshof erscheinen.

Gegenwärtig befinden sich die diplomatischen Beziehungen beider Seiten auf ihrem niedrigsten Stand; Tel Aviv rief im Mai 2024 und Spanien im September 2025 seine Botschafter zurück und die Beziehungen werden nur noch auf Ebene von Geschäftsträgern fortgeführt.

 

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