
IQNA: Das Oberhaupt der Islamischen RevolutionGroßayatollah Sayyid Mujtaba Hosseini Khamenei bezeichnete in einer Botschaft anlässlich des Beginns der Zeit der abrahamitischen Haddsch (Beginn: 22. Mai 2026) die geheimnisvollen Riten und Gebete der Pilgerfahrt als Zeichen für die gesamte Menschheit zur Auswanderung hin zu Gott dem Allmächtigen, Befreiung von den Fesseln Satans und seiner Gefolgsleute sowie als unermüdliches Streben zur Erfüllung göttlicher Pflichten, zur Befreiung von egoistischen Begierden und Erlangung des Glücks im Diesseits und Jenseits; unter Hinweis auf Vertrauen der großen iranischen Nation auf diese Zeichen, insbesondere die Waffe des „Allahu Akbar“ (Gott ist am größten) seit der Zeit der islamischen Bewegung, dem Sieg der Revolution, der Zeit der Heiligen Verteidigung bis hin zum Zweiten Aufgezwungenen Krieg und dem Dritten Aufgezwungenen Krieg sowie dem Scheitern der Feinde beim Versuch, Iran zur Kapitulation zu zwingen und dem erstaunlichen Ereignis der Berufung Gottes des Volkes, betonte er: In diesem Jahr hat die Frage der Lossagung von den Polytheisten eine doppelte Bedeutung und die Tiefe sowie Ausmaß der Lossagung von den USA und dem zionistischen Regime gehen über das Ritual der Lossagung während der Haddsch-Saison hinaus; von nun an werden „Tod den USA“ und „Tod Israel“ die verbreiteten Parolen der islamischen Gemeinschaft und Unterdrückten der Welt, insbesondere der Jugend sein. (Quelle: Informationsportal des Büros zur Bewahrung und Veröffentlichung der Werke von Großayatollah Khamenei)
Der vollständige Wortlaut der Botschaft lautet wie folgt:
Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen
لَبَّيْكَ اللَّهُمَّ لَبَّيْكَ، لَبَّيْكَ لَا شَرِيكَ لَكَ لَبَّيْكَ، إِنَّ الْحَمْدَ وَالنِّعْمَةَ لَكَ وَالْمُلْكَ لَا شَرِيكَ لَكَ...
Hier bin ich, o Allah, hier bin ich; hier bin ich, Du hast keinen Teilhaber, hier bin ich; gewiss, alles Lob und alle Gnade gebühren Dir, ebenso wie die Herrschaft; Du hast keinen Teilhaber...
Gott! Ich folge Deiner Einladung! Es gibt keinen Teilhaber für dich und alles Lob, alle Gnaden sowie alle Herrschaft und Macht kommen von dir und gehören nur dir...
Auch die diesjährige Hadsch-Saison ist angebrochen und die Pilger der islamischen Gemeinschaft legten das Gewand der Knechtschaft (Ihram) an und sprachen die Talbiya, um aus dem materiellen und gewöhnlichen Leben in ein göttliches und glückseliges Leben auszuwandern; ein monotheistisches Leben das auf Gottesdienst dem Schöpfer (Haqq) – gepriesen und erhaben sei er – sowie auf Ablehnung, Verneinung und Loslösung von allem was Gott gleichgestellt wird beruht. Doch die Gelegenheit zu dieser Auswanderung (Hidschra) steht nicht nur den diesjährigen Besuchern und Pilgern des Hauses Gottes offen, sondern umfasst alle muslimischen Brüder und Schwestern im Iran und auf der ganzen Welt – von jenen die in den vergangenen Jahren ihres Lebens bereits Pilger wurden bis hin zu jenen denen es noch nicht vergönnt war die Riten der Hadsch zu vollziehen. Die Bedingung für diese Pilgerfahrt ist Anlegen eines dauerhaften Ihrams um Gedenken Gottes (Zikrullah) herum; es ist das ständige Umkreisen (Tawaf) um das Zentrum der Wahrheit; es ist das ständige Streben (Sa'y) inmitten der gefahrvollen Gipfel der göttlichen Pflichten; es ist das ständige Steinigen des bösen Satans mit seinen verführerischen Erscheinungsformen und all seinen Anhängern; es ist ein Verweilen (Wuquf) das mit Achtsamkeit und Demut verbunden ist; es ist Speisung der Armen, Hilflosen und der Reisenden; es ist Opfern der Gelüste und abwegigen Tendenzen sowie Reinigen von innerem Unrat; und es bedeutet in allen Zuständen dienstbereit zu sein und das Banner der Verteidigung der Wahrheit hoch zuhalten. Und so kam es, dass die iranische Nation am Sammelpunkt (Miqat) der Islamischen Revolution den Weg eben dieser Auswanderung einschlug. Sie folgte dem abrahamitischen Ruf des großen Khomeini, legte das Gewand der Unterwürfigkeit ab, legte den Ihram für das diesseitige und jenseitige Glück an und versuchte – unter dem Rufen des „Labbayk“ und im rituellen Eilschritt (Harwala) – den Tawaf um das Zentrum der Lehren des reinen mohammedanischen Islams (Friede sei mit ihm und seiner Familie) zu vollziehen und sich dem weltumstrahlenden Licht der globalen Gerechtigkeit und der höchsten Autorität (Wilayat al-Uzma) zu nähern.
Allahu Akbar, Allahu Akbar, la ilaha illa Allah, Allahu Akbar, Allahu Akbar wa lillahi-l-hamd. Allahu Akbar 'ala ma hadana (Gott ist am größten, Gott ist am größten, es gibt keinen Gott außer Allah, Gott ist am größten, Gott ist am größten und alles Lob gebührt Gott. Gott ist am größten für das wozu er uns leitete). Ja, Allahu Akbar ... und genau mit dieser Waffe des „Allahu Akbar“ erhob sich das muslimische Volk Irans vor siebenundvierzig Jahren (Februar 1979), stürzte das Taghut-Regime, Diktatur und Abhängigkeit der Pahlavis, schnitt der gierigen und hochmütigen USA die Hände und Füße aus dem Land ab und unterband den Einfluss des Zionismus vollständig. Mit eben dieser Waffe Gottes schufen die eifrigen Kämpfer und die aufopferungsvollen Jugendlichen nach dem Überfall des Baath-Regimes von Saddam auf iranischen Boden das Epos der achtjährigen „Heiligen Verteidigung“ (September 1980 - August 1988) und wiesen das Regime trotz der Unterstützung aller Mächte des Ostens und Westens in seine Schranken. Diesen Widerstand setzten sie über Jahre hinweg gegen Wirtschaftsblockaden, Putschversuche, grausame Sanktionen sowie zahllose politische, propagandistische und wirtschaftliche Angriffe der Feinde gegen die Islamische Republik fest und standhaft fort und Allahu Akbar ... Es war eben jene Waffe des „Allahu Akbar“, welche die Verbindungslinien der islamischen Gemeinschaft und kämpferischen Jugend der Front des Widerstands von Iran bis Libanon, Palästina, Irak und Syrien, von Afrika und Jemen bis Afghanistan und Pakistan und allen freien Nationen der Welt stärkte, damit das „feste Seil“ (Habl al-Matin) zur Verteidigung der Existenz der islamischen Gemeinschaft gegen die zionistischen, räuberischen Aggressoren aufsteht. Sie rollte die Akte des IS (Daesh) zusammen, entfachte die „Al-Aqsa-Flut“ (7. Oktober 2023) und brachte das erschütterte zionistische Regime in Atemnot.
Allahu Akbar! Ja, Gott, gepriesen und erhaben sei er ist größer, als dass er beschrieben werden kann ... Es war diese Waffe des „Allahu Akbar“ auf die sich die Islamische Republik Iran stützte und mit der es ihr gelang das zionistische Regime im aufgezwungenen zweiten Krieg vom 23. Mai 2025 unter ihren schweren Schlägen in die Enge zu treiben, der aggressiven USA eine harte Ohrfeige zu versetzen und den Feind in seinem Ziel den Iran zur Kapitulation zu zwingen scheitern zu lassen. Und die Waffe des „Allahu Akbar“ verlieh der iranischen Nation eine solche Kraft und Stärke, dass sie nach dem herzzerreißenden Ereignis des Martyriums ihres großartigen Oberhaupts, des rechtmäßigen Nachfahren des edlen Propheten (s), Seiner Eminenz Ayatollah al-Uzma Sayyid Ali Hosseini Khamenei – möge Gott sein edles Ansehen erhöhen – durch die Hände der bösartigsten Geschöpfe der heutigen Welt, eine Berufung Gottes und durch allumfassende Präsenz in jedem erforderlichen Bereich die Augen der Welt auf ihre ruhmreichen Taten zog. Allahu Akbar! Wahrlich, Gott, gepriesen und erhaben sei er ist größer als dass Er beschrieben werden kann ... Mit eben dieser Waffe des „Allahu Akbar“ errangen die eifrigen Kämpfer und opferbereiten Streitkräfte im islamischen Iran, gemeinsam mit den Mudschahidin der Widerstandsfront, insbesondere des geliebten Libanons, bedeutende Siege über die beiden terroristischen und bis an die Zähne bewaffneten US-zionistischen Armeen im dritten aufgezwungenen Krieg! Im Vertrauen auf den Herrn Gott und mittels ihrer Raketen und Drohnen zu Lande, in der Luft und zur See steinigten (Rami) sie den großen Satan, nämlich USA und sein gezähmtes Tier, das zionistische Regime und sahen das wahrhaftige Versprechen Gottes vom Beistand für die Kämpfer auf dem Wege Gottes mit eigenen Augen.
Und wiederum Allahu Akbar; zweifellos ist Gott, gepriesen und erhaben sei er, größer als dass er beschrieben werden kann und Seine Heerscharen sind jeder Macht überlegen... Und eben mit dieser Waffe des „Allahu Akbar“ wird im Zuge der Erweckung (Ba'th) der iranischen Nation und der Widerstandsfront auch die Erweckung der islamischen Gemeinschaft Gestalt annehmen und die Loslösung von Götzendienern (Bara'at min al-Muschrikin) wird sich von der Steinigung der Dschamarat während der Hadsch auf die Ebenen des individuellen, sozialen und politischen Lebens der Muslime in allen Winkeln der Welt ausweiten. Die islamische Gemeinschaft und Nationen der Region verfügen über viele gemeinsame Kapazitäten und Interessen, welche die neue Ordnung und zukünftige Architektur der Region und Welt formen werden. Ich lade hiermit in Aufrichtigkeit und Reinheit alle islamischen Länder und Regierungen zu Freundschaft und Zusammenarbeit im Guten und Rechtschaffenen ein, damit wir gemeinsam Schritte auf dem Weg des Fortschritts der islamischen Gemeinschaft und Lösung der Probleme der islamischen Welt unternehmen. Was in diesem Zusammenhang gewiss ist: Der Zeiger der Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und die Völker und Länder der Region werden nicht länger der Schutzschild für US-Stützpunkte sein. USA wird nicht nur keinen sicheren Ort mehr für Boshaftigkeit und Stationierung militärischer Stützpunkte in der Region haben, sondern entfernt sich Tag für Tag von seinem früheren Status. Auch das erschütterte zionistische Regime und Krebsgeschwür Israel nähern sich den Endphasen ihres unseligen Daseins und werden durch Gottes Gnade – in Übereinstimmung mit dem entschlossenen und vorausschauenden Wort des vor zehn Jahren gesprochenen (September 2015) großen, märtyrerhaften Oberhaupts (möge Gott seine Seele heiligen) – die fünfundzwanzig Jahre nach jenem Datum so Gott will (inshallah) nicht mehr erleben. Aus diesem Grund kommt der Frage der Loslösung von Götzendienern in diesem Jahr eine doppelte Bedeutung zu und die Tiefe sowie Ausmaß der Loslösung von USA und dem zionistischen Regime gehen über das Ritual der Loslösung während der Zeit und Ort der Hadsch hinaus! An verschiedenen Orten im Iran und auf der Welt wird nach diesem gesegneten Abschluss „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ die verbreitete Parole der islamischen Gemeinschaft und Unterdrückten der Welt, insbesondere der Jugend sein. Die Zukunft gehört der islamischen Gemeinschaft und der neuen islamischen Zivilisation und jeder von uns kann entsprechend seinem Vermögen, seiner Kapazität und seiner Verantwortung eine Rolle bei der Verwirklichung dieser Zukunft und Annäherung an sie spielen.
Die iranischen Pilger und Hadsch-Teilnehmer spielen bei der diesjährigen Hadsch eine wirksame und herausragende Rolle dabei ihren anderen muslimischen Brüdern und Schwestern den „Bericht des Sieges“ (Riwayat-e Fath) aus dem dritten aufgezwungenen Krieg zu berichten und sie für eine lichte Zukunft hoffnungsfroh zu stimmen. Ich bitte alle lieben Pilger sich gelegentlich um das Gebet für die Beschleunigung der Wiederkehr des Erretters der Menschheit (möge Gott, der Erhabene, sein Erscheinen beschleunigen) zu bemühen und für die Einheit der islamischen Gemeinschaft, Befreiung Palästinas und der Al-Aqsa-Moschee, Aufhebung der großen Nöte der Muslime sowie Erlangung des endgültigen Sieges über den weltweiten Hochmut zu beten und auch mich in ihr gütiges Gebet einzuschließen.
Herr! Sende Deinen Segen über Muhammad und die Familie Muhammads und lasse Deine Gnade und Barmherzigkeit den Pilgern und der gesamten islamischen Gemeinschaft zuteil werden; gewähre ihnen eine angenommene Hadsch, erleuchte ihre Herzen mit den Lichtern der Erkenntnis und Einsicht und festige ihren Entschluss und Willen auf dem Weg der Besserung der Lage der Gemeinschaft und endgültigen Sieges über die Feinde des Islams. Herr! Lasse Deine umfassende Gunst und Barmherzigkeit auf die reinen Seelen der Märtyrer auf dem Wege Gottes herab, insbesondere auf die Märtyrer der Widerstandsfront und an ihrer Spitze den großartigen, märtyrerhaften Oberhaupt (möge Gott seinen edlen Rang erhöhen); und gewähre von der Hadsch der Pilger, dem Dienst der Gottesdiener und Streben der Bemühenden, die unter der Führung und Leitung des Oberhaupts der Islamischen Gemeinschaft standen einen reichen Anteil an seiner himmlischen Seele und stärke die iranische Nation und islamische Gemeinschaft auf dem Fortgang ihres Weges und Ziels.
Die iranischen Pilger und Hadsch-Teilnehmer spielen bei der diesjährigen Hadsch eine wirksame und herausragende Rolle dabei ihren anderen muslimischen Brüdern und Schwestern den „Bericht des Sieges“ (Riwayat-e Fath) aus dem dritten aufgezwungenen Krieg zu berichten und sie für eine lichte Zukunft hoffnungsfroh zu stimmen. Ich bitte alle lieben Pilger, sich angelegentlich um das Gebet für die Beschleunigung der Wiederkehr des Erretters der Menschheit (möge Gott, der Erhabene, sein Erscheinen beschleunigen) zu bemühen und für die Einheit der islamischen Gemeinschaft, Befreiung Palästinas und der Al-Aqsa-Moschee, Aufhebung der großen Nöte der Muslime sowie Erlangung des endgültigen Sieges über den weltweiten Hochmut zu beten und auch mich in ihr gütiges Gebet einzuschließen.
Herr! Sende Deine höchsten Segenswünsche und Grüße auf unseren Herrn und Meister, den erwarteten Mahdi (möge Allahs Segen und Friede auf ihm und seinen reinen Ahnen sein) und umfasse uns und die gesamte islamische Gemeinschaft mit seinen reinen und erhörten Gebeten; erfülle die Welt mit seinem gesegneten Erscheinen, so wie Du es versprachst und unsere Herzen sind voller Zuversicht gegenüber diesem unabänderlichen Versprechen. „Gott versprach denen, die unter euch glauben und gute Taten vollbringen sie nach denen, die vor ihnen waren zu Nachfolgern auf Erden zu machen und ihnen ihre Religion, die er für sie auserwählte zu festigen und nach ihrer Furcht Sicherheit zu gewähren.“
Friede sei mit all unseren muslimischen Brüdern und Schwestern, samt Allahs Barmherzigkeit und Seinen Segnungen.
Sayyid Mojtaba Hosseini Khamenei
5. Khordad 1405 (26. Mai 2025 n. Chr.) – 9. Dhu al-Qi'dah 1447 (14. Mai 2026 n. Chr.)
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