IQNA

Generalsekretär der Ansarullah Jemen:

Beleidigung des Korans im Rahmen eines zionistischen Projekts

11:13 - May 25, 2026
Nachrichten-ID: 3014831
IQNA- Der Generalsekretär der Ansarullah Jemen betonte in seinen Worten, dass die Beleidigung des Heiligen Korans und Entweihung in den USA im Rahmen der Umsetzung des Projekts des zionistischen Regimes steht.

IQNA: der Generalsekretär der Ansarullah im Jemen Seyyed Abdulmalik Badr al-Din al-Houthi verwies in einer Rede anlässlich des Beginns des Monats Dhu al-Hijja auf die neuesten Entwicklungen in der Region. (Quelle: Al-Masirah)

Der Generalsekretär der Ansarullah gratulierte dem großen Volk und Mudschahedin Jemens sowie der gesamten islamischen Gemeinschaft und Pilgern zum Hauses Gottes zum Beginn des Monats Dhu al-Hijja und sagte: Obwohl die Rituale des Haddsch (islamische rituelle Pilgerreise nach Mekka) weitgehend von ihrem ursprünglichen Inhalt und Bedeutung entleert ist und viele Versuche unternommen werden Hindernisse und Komplexitäten auf dem Weg ihrer korrekten Durchführung zu schaffen, bleiben Wirkung und Bedeutung dieser Rituale weiterhin bestehen und es gibt die Möglichkeit von ihnen zu profitieren und es ist notwendig, dass die islamische Gemeinschaft mit Bewusstsein, kluger Aufmerksamkeit und einem aufrichtigen Ansatz handelt, um von diesen großen und wichtigen islamischen Riten Nutzen zu ziehen.

Er fuhr fort: Die erneute Beleidigung des Heiligen Korans in den USA erfolgt im Rahmen eines zionistischen feindlichen und fortgesetzten Angriffsprogramms gegen den Islam und Muslime. Die Beleidigung des Korans wurde mehrfach von kriminellen Zionisten begangen, vom Verbrennen des edlen Mushaf bis zur Entweihung und anderen abscheulichen Handlungen. Das Hören der Nachricht über Beleidigung des Korans wird für viele Kinder der islamischen Gemeinschaft bald zu einer gewöhnlichen und alltäglichen Angelegenheit werden.

Der Generalsekretär der Ansarullah Jemen erklärte: Wir als muslimische Gemeinschaft, die mit Gefahren konfrontiert ist und die schwersten Leiden erträgt denen keine andere Gemeinschaft auf der Erde begegnet und die sie erträgt, benötigen mehr als je zuvor die Nutzung der Haddsch-Saison und ihrer religiösen Anlässe.

Er kritisierte die doppelte Haltung des Westens gegenüber Meinungsfreiheit und sagte: Im Westen wird die Meinungsfreiheit vollständig zerstört, wenn Solidarität mit dem unterdrückten Volk Palästinas zum Ausdruck gebracht wird. Sobald gefordert wird die zionistischen Verbrechen gegen Palästina zu stoppen wenden Polizei in den USA und europäischen Ländern verschiedene Formen von Unterdrückung, Folter, Verhaftungen und willkürlichen Maßnahmen an. Was ist das für ein Recht auf Meinungsäußerung von dem der Westen spricht, während sie nicht einmal ein begrenztes Maß an legitimer Solidarität mit dem unterdrückten Volk Palästina erlauben?

Al-Houthi fügte unter Hinweis auf Entwicklungen in der Region hinzu: Die Welt ist von den Folgen der Niederlage der USA bei ihrer Aggression gegen die Islamische Republik auf den Ölmärkten betroffen, also was wird geschehen wenn die islamische Gemeisnchaft den Weg der Sanktionen einschlägt? Politische und wirtschaftliche Sanktionen können großen Druck auf die Feinde ausüben.

Er erklärte mit Bezug auf die Entwicklungen in Gaza und Palästina: Der israelische Feind setzt die Qual der Bevölkerung Palästinas im Gazastreifen durch die Blockade fort. Der israelische Feind will, dass diese Situation in Gaza akzeptabel erscheint und dass darauf keine Reaktion erfolgt. Der israelische Feind setzt die Zerstörung und Sprengung dessen fort, was von Häusern und Gebäuden übrig geblieben ist, anstatt gemäß den Vereinbarungen wieder aufzubauen.

Der Generalsekretär der Ansarullah Jemen erklärte: Ein sehr geringer Prozentsatz an Lebensmitteln, Medikamenten und humanitären Bedürfnissen gelangt nach Gaza, was in keiner Weise den notwendigen Bedarf deckt. Die Bevölkerung Palästinas im Gazastreifen erlebt aufgrund der Blockade und schwierigen Bedingungen eine sehr katastrophale Situation. Für alle Vereinbarungen, die die Autonomiebehörde Palästina mit dem israelischen Feind schloss besteht keinerlei Glaubwürdigkeit.

Er sagte unter Hinweis darauf, dass die Autonomiebehörde Palästina mit dem israelischen Feind Sicherheitskoordination betreibt und mit ihm zusammenarbeitet: Mord in Gaza geschieht täglich und zunehmender Geschwindigkeit und es gibt Hunderte von Märtyrern und dies ist ein sehr riesiges Verbrechen. Das Morden von Hunderten von Menschen aus dem Volk Palästinas darf innerhalb der islamischen Gemeinschaft nicht zu einer gewöhnlichen Nachricht werden.

Al-Houthi betonte: Morden in Gaza wurde zu einem täglichen Ereignis mit zunehmendem Verlauf und Hunderte werden zu Märtyrern; dies ist ein sehr riesiges Verbrechen. Das Morden von Hunderten von Söhnen des Volkes Palästinas darf innerhalb der islamischen Gemeinschaft nicht zu einer gewöhnlichen Nachricht werden. Wenn der zionistische Feind täglich und ohne Rücksicht auf Reaktion der islamischen Gemeinschaft weiterhin Massaker und Entweihung begeht ist dies eine gefährliche Situation, die nicht akzeptiert werden darf.

Er erklärte weiter: Der zionistische Feind begeht weiterhin Verbrechen an Sicherheitskräften und Polizei in Gaza und versucht eine chaotische Atmosphäre im Gazastreifen zu schaffen. Der zionistische Feind zielt auf zivile Verwaltungsinfrastrukturen ab, die grundlegende Dienstleistungen für die Bevölkerung Gazas bereitstellen, während das Gebiet unter schwerer Blockade steht.

In einem weiteren Teil seiner Rede über die Entwicklungen in Syrien sagte der Generalsekretär der Ansarullah Jemen: Der israelische Feind zog sich nicht aus den von ihm besetzten Gebieten in Syrien zurück und stoppte seine täglichen Aggressionen mit denen er die Souveränität Syriens verletzt nicht. Der israelische Feind versucht seine Kontrolle über den Süden Syriens zu verstärken und setzt weiterhin Entführungen, Massaker, Plünderungen und andere Formen der Aggression fort.

Er fuhr fort: Wenn etwas existierte das der Souveränität im Libanon oder einer anderen Partei hier oder dort zugutekäme wären die Gruppen in Syrien die ersten, die davon profitieren würden. Es muss das Bewusstsein dafür bestehen dass das was USA anstrebt – sei es wenn es sich als Vermittler im Libanon, Syrien oder anderswo vorstellt – tatsächlich darin besteht Hindernisse zu beseitigen, die die Festigung und Verfestigung der israelischen Herrschaft verhindern.

Al-Houthi erklärte: Die Gruppen die Syrien regieren streben faktisch nach einem Kompromiss und Frieden mit dem israelischen Feind, jedoch ohne Erfolg. Wir alle kennen den Grad der Glaubwürdigkeit dieser syrischen Regierungsgruppen, die sich nicht gegen Israel stellen und dies betonen. Was diese Gruppen dem Feind boten war nicht zu ihrem Vorteil und dies ist eine Lehre für sie und andere. Der israelische Feind zog sich nicht aus seinen besetzten Gebieten in Syrien zurück und stoppte seine täglichen Syrien entehrenden Verletzungen nicht. Der israelische Feind strebt nach Festigung seiner Kontrolle über den Süden Syriens und setzt weiterhin Entführungen, Massaker, Diebstähle und alle Formen der Verletzung fort.

Er fügte unter Hinweis auf Entwicklungen im Libanon hinzu: Unsere Gemeinschaft muss sich vieler Realitäten bewusst sein, da ein Prozess der Verzerrung und Zerstörung stattfindet; sei es in Bezug auf Hisbollah oder Widerstand Palästinas. Einige akzeptieren die Sichtweisen USA und Israels, die immer das Problem als "Waffen des Widerstands" in jedem Land definieren, das sich gegen die Besatzungsversuche der Feinde stellt. Die Operationen der Hisbollah waren wirksam, groß und stark und leisteten einen sehr wichtigen Beitrag, um den Rang und Stellung des libanesischen Volkes wiederherzustellen. Es wird erwartet, dass die Souveränität im Libanon die Effektivität der Operationen der Hisbollah erkennt und richtig davon profitiert. Die libanesische Souveränität sollte nicht auf Illusionen vertrauen, mit denen USA Einfältige täuscht.

Al-Houthi betonte: Die Hisbollah, die aus einer großen Grundlage entspringt und ein hohes Vorbild in der islamischen Gemeinschaft ist, akzeptiert natürlich keine demütigenden Abkommen und falschen Gleichungen. Die Regierung im Libanon möchte, dass die dauerhafte Besatzung weiterbesteht und dies ist etwas, das die Hisbollah niemals akzeptieren kann. Die libanesische Regierung verfolgt dumme, unkluge und falsche politische Positionen und möchte, dass die Situation wie in den letzten 15 Monaten weitergeht. Die libanesische Regierung möchte, dass die Hisbollah gebunden ist und die Angelegenheit so dargestellt wird, als ob das Problem in den Waffen der Hisbollah läge und die Hand des Feindes bei den Aggressionen frei sei. Unsere Völker müssen sich vieler Wahrheiten bewusst sein, da ein Prozess der Verzerrung stattfindet, sei es in Bezug auf die Hisbollah oder den Widerstand Palästinas.

 

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