IQNA: Die libanesische Al-Umma-Bewegung reagierte in einer Erklärung auf die Schändung von Moscheen im Westjordanland durch zionistische Siedler. (Quelle: Al-Manar)
In der Erklärung heißt es: Die Brandstiftung zionistischer Siedler an der Moschee des Dorfes Kur südlich von Tulkarm und deren Schändung durch das Anbringen rassistischer Parolen ist lediglich ein weiterer Beleg für den faschistischen Charakter dieses Feindes, der offiziellen Rückhalt und die Unterstützung des verbrecherischen Kabinetts genießt.

Die libanesische Bewegung verurteilte das abscheuliche Verbrechen gegen die heiligen Stätten aufs Schärfste und betonte: Die Angriffe auf Moscheen, Häuser und Ländereien im Westjordanland zeitgleich mit dem Völkermordkrieg und großflächigen Zerstörungen im Gazastreifen sind ein verzweifelter Versuch den Willen des standhaft kämpfenden Volkes Palästinas zu brechen und seine historische Präsenz in seinem eigenen Land zu beseitigen.
An die standhaften Bewohner des Westjordanlandes und des Gazastreifens gerichtet betonte die Al-Umma-Bewegung: Dieser Feind versteht nur die Sprache der Stärke und Standhaftigkeit. Die Angriffe auf die heiligen Stätten sind Ausdruck seiner Unfähigkeit und seiner Angst vor eurer Standhaftigkeit. Was heute erforderlich ist sind die Geschlossenheit der Reihen, Verstärkung des Widerstands in all seinen Formen und Entfachen des Bodens unter den Füßen der Angreifer und Siedler.
In der Erklärung heißt es ferner: Das Blut und die auf dem Boden Palästinas dargebrachten Opfer sind die Flamme des künftigen Sieges und verstärken nur die Standhaftigkeit unseres Volkes in seinem Land und an seinen heiligen Stätten bis zur Vernichtung des Besatzungsregimes.
Zionistische Siedler setzten gestern Morgen bei einem erneuten Verbrechen gegen die Palästinenser und islamischen Heiligtümer die Moschee des Dorfes Kur südlich von Tulkarm sowie eine im Bau befindliche Moschee in der Ortschaft Qasra im Süden des Libanon in Brand.
4366541