Der zweitägige Internationale Kongress „El-Kuds – Kulturhauptstadt der arabischen Welt im Jahr 2009“, ist am Sonntag in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zu Ende gegangen.
Kopenhagen ist die erste europäische Stadt in der ein solcher Kongress unter diesem Motto abgehalten wurde, hieß es laut der iranischen Korannachrichtenagentur unter Berufung auf den Informationsdienst arab-online. Das dänische Kultur- und Entwicklungszentrum hat unter Mithilfe des Außenministeriums sowie einigen Instituten für Kultur und Kunst der Stadt El-Kuds die Initiative zur Abhaltung dieser Veranstaltung übernommen.
Teilnehmer waren unter anderem 40 Künstler und kulturelle Persönlichkeiten Palästinas, dänische Künstler und Verantwortungsträger aus Politik und Kultur sowie Botschafter einiger arabischer Länder.
Bei einem Treffen des Gemeinschaftsimams der Al-Aksa-Moschee und Großmufti von Beitolmoghaddas mit Bischöfen Dänemarks im Außenministerium des Landes forderte Scheikh Mohammad Hussein die Erörterung von Wegen zu einem verstärkten Dialog zwischen Anhängern verschiedener Religionen.
Ziel dieser Konferenz war es, die dänischen Bürger mit der wahren Kultur Palästinas bekannt zu machen und eine Unterstützung für gemeinsame Gespräche zwischen Anhängern verschiedener Religionen und Kulturen zu erwirken. Außerdem sollen damit die kulturellen Beziehungen Dänemarks mit arabischen Ländern gestärkt werden.
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