International: Der französische Premierminister Francois Fillon hat am gestrigen Montag die Halal-Schlachtung als eine unwissenschaftliche Methode bezeichnet, die sich gegen die Technik richtet und innovative Errungenschaften missachtet.
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf saphirnews hervor.
Während im französischen Wahlkampf nun der Weg offen ist, mit irrationalen Aussagen auf sich aufmerksam zu machen, gab Francois Fillon diese Äußerungen gestern (Montag) im TV-Sender Europe 1 von sich.
Er rief Muslime und Juden auf, ihre alten Sitten und Traditionen zu überdenken und sich neuen Technologien und dem Modernen zuzuwenden. Fragen, die mit der Hygiene nicht vereinbar sind, müssten überdacht werden, so der Politiker.
"Die Religionsoberhäupter müssen sich darüber im Klaren sein, dass die Halal-Schlachtung eine alte Tradition ist, die sich nicht mit der heutigen Lage der Menschheit vereinbaren lässt", sagte Fillion und rief Muslime und Juden zum Nachsinnen darüber auf.
Die Äußerungen des französischen Premiers fallen gerade zu einer Zeit, in der das Thema "Halal-Produkte" wieder im Umlauf ist und Präsident Nicolas Sarkozy völlig unerwartet, die Ausstellung einer Standardzertifikation für die Halal-Schlachtung gefordert hat.
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