International: Die muslimischen Studenten der City-Universität in London protestierten gegen die plötzliche Schließung des Gebetsraumes der Universität und nannten die Entscheidung eine Diskriminierung der muslimischen Studenten.
Laut Iqna unter Berufung auf die Nachrichtenseite OnIslam zeigte sich der Student Wasef Scheich erstaunt über diese plötzliche Entscheidung und sagte: Wir glauben, dass uns Ungerechtigkeit widerfährt. Denn die Entscheidung wurde unmittelbar nach der Universitätserklärung bezüglich der Angemessenheit der Ansprachen und Predigten bei religiösen Veranstaltungen getroffen.
Seit einigen Jahren werden die Ansprachen bei den religiösen Veranstaltungen skeptisch beobachtet; das begann, als die radikal extremistische Stiftung Quilliam in London behauptete, bei den Veranstaltungen würden radikale Ansichten vorgetragen und gehetzt.
Die Studenten der Uni gründeten daraufhin die Gruppe „Die Stimme der Muslime in der Universität“; mit der Aktion forderten sie die Wiedereröffnung der Gebetsstätte.
In Großbritannien leben rund 2.5 Mio. Muslime; laut Statistik des Muslimenrates in Großbritannien besuchen etwa 400 tausend muslimische Schüler britische Schulen und 90 tausend Studenten Hochschulinstitutionen des Landes.
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