IQNA

17:19 - October 30, 2018
Nachrichten-ID: 3000320
Schalamtscheh (ParsToday/IRNA) - Dieses Jahr sind mehr als 1,8 Millionen iranische und 150.000 nicht-iranische Pilger (wie z.B. Afghanen, Pakistaner) über die Grenzübergänge Mehran, Tschasabeh und Schalamtscheh im Süden und Westen Irans in den Irak gereist, um an den jährlichen Trauerzeremonien zum Arbain-Tag, dem 40. Tag nach dem Märtyrertod von Imam Hossein in Kerbela (680n.Chr.) teilzunehmen.

"Zur Zeit läuft die Rückkehr der iranischen Pilger auf Hochtouren", sagte der Kommandeur der iranischen Ordnungskräfte, Brigadegeneral Hossein Ashtari am Montagabend vor Reportern am Grenzübergang Schalamtscheh (Südwestiran).

Seit Tagen werden die rückkehrenden Pilger, die sich zur Teilnahme am Arbain-Fussmarsch nach Kerbela begeben hatten, an den drei iranischen Grenzübergängen Mehran, Tschasabeh und Schalamtscheh empfangen.

Letztes Jahr haben sich mindestens 14 Millionen Pilger aus verschiedenen Ländern an den Arbain-Feierlichkeiten im Irak beteiligt. Davon waren rund 2,35 Millionen Iraner.

Der 20. Safar im arabischen Mondkalender, ist der Arbain-Tag, der 40. Tag nach dem Märtyrertod von Imam Ḥussain (a.s.) und seinen treuen Gefährten bei der Schlacht von Kerbela am 10.Muharram (Aschura) im Jahre 61 nach der Hidschra (680 n.Chr.).

Jährlich suchen Millionen Muslime sowie auch viele Nichtmuslime aus aller Welt an diesem Tag das Mausoleum von Imam Hussein in der irakischen Stadt Kerbela auf bzw. beteiligen sich an den Fußmärschen zu den Arbain-Zeremonien um ihre Liebe zu Imam Hussein und seinem Weg zum Ausdruck zu bringen.

parstoday.de

 

Stichworte: IQNA ، Kerbela ، Arbain-Zeremonien ، Pilger ، Iraner
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