IQNA

21:41 - September 26, 2019
Nachrichten-ID: 3001736
IQNA - Eine Medienorganisation im indischen Teil von Kaschmir erklärte, dass sich die Kaschmir-Region seit 50 Tagen unter einer Kommunikationsblockade befinde, die nur darauf abziele, Medien zum Schweigen zu bringen.

Wie IQNA unter Berufung auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtet, habe der Presse- und Medienclub Kaschmir in einer Erklärung bekannt gegeben, welche Auswirkungen der Ausfall von Telefon- und Internetanschluss in Kaschmir habe. „Die Journalisten und die Medienunternehmen fühlen sich dadurch in ihrer Arbeit erheblich beeinträchtigt.“, heiße es in der Erklärung.

„Wegen der Kommunikationsblockade in Kaschmir haben Journalisten es nicht leicht, an verlässliche Informationen über die Lage in der Region zu gelangen. Die Restriktionen der indischen Regierung gegen Kaschmir sind sinnlos und zielen nur darauf ab, die Medien an einer kritischen Berichterstattung zu hindern.“, heiße es weiter.

In der Erklärung sei die Notwendigkeit hervorgehoben worden, die verhängten Restriktionen aufzuheben. Dort stehe geschrieben: „Der Presse- und Medienclub Kaschmir hat bisher mehrere Petitionen eingereicht und die indische Regierung aufgefordert, die Freiheit der Berichterstattung zuzulassen und den Pressebüros, den Journalisten und dem Presse- und Medienclub den freien Zugang zu den Kommunikationsmitteln zu ermöglichen“. Aber der Club habe bisher noch keine Antwort von der indischen Regierung erhalten.

Es ist anzumerken, dass Indien am 5. August 2019 Artikel 370 seiner Verfassung aufgehoben hat, der dem Teilstaat Jammu und Kaschmir einen Sonderstatus gewährt hatte. Die indische Regierung hat daraufhin zusätzliche Truppen ins Gebiet entsandt, den Zugang zum Festnetz und Internet blockiert und eine Ausgangssperre in der Gegend verhängt. Diese Gewalttaten haben die Proteste weiter geschürt.

 

http://iqna.ir/fa/news/3844486

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