IQNA

Nepal: Muslime verurteilen Diskriminierung und Unterdrückung muslimischer Uiguren in China

20:49 - November 30, 2020
Nachrichten-ID: 3003450
Teheran (IQNA)- In Nepal sind Muslime auf die Straße gegangen, um gegen die Diskriminierung und Unterdrückung muslimischer Uiguren in China zu protestieren. Demonstrierende forderten Gerechtigkeit für die muslimische Minderheit der Uiguren.

Am Sonntag, 29. Novemer 2020,  gab es in Nepal ein Protest gegen die Unterdrückung muslimischer  Uiguren in China, wie die Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

In der Stadt Pokhara gingen Muslime auf die Straße, um gegen die Diskriminierung und Unterdrückung muslimischer Uiguren in Xinjiang  zu demonstrieren.

Demonstrierende verurteilten die Maßnhamen der chinesischen Regierung. Sie zeigten sich besorgt über die Lage der muslimischen Uiguren in China.

 

Von den rund 30 Millionen Muslimen in der Volksrepublik China lebt etwa 23 Millionen in Xinjiang.

Seit Jahren unterdrückt die chinesische Regierung die muslimische Minderheit der Uiguren in der Region Xinjiang sprachlich, kulturell und in ihrer Meinungs-, Religions- und Bewegungsfreiheit. Immer wieder veröffentlichten Nichtregierungsorganisationen Berichte, denen zu folge rund eine Million Menschen in sogenannten „Umerziehungslagern“ festgehalten werden. Expertinnen und Experten sprechen seit längerem von einem „kulturellen Genozid“.

Die muslimische Minderheit der Uiguren klagt seit Jahrzehnten über Diskriminierung und Unterdrückung.

 

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