
Laut RT Arabic verhängte das Internationale Olympische Komitee gegen den algerischen Judoka Fethi Nourine und seinen Trainer Amar Benikhlef eine harte Strafe, weil er bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio seinen Kampf gegen einen israelischen Kontrahenten verweigerte.
Laut der Website „Al-Shorouk“ wurden Fethi Nourine und sein Trainer Amar Benikhlef für 10 Jahre von allen offiziellen Wettbewerben ausgeschlossen.
Der algerische Judoka Fethi Nourine hatte nach der Auslosung der ersten Runde seinen Rückzug von den Judo-Wettbewerben in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm angekündigt, um einem möglichen Zweitrunden-Duell mit dem Sportler des zionistischen Regimes aus dem Weg zu gehen.
Nach der Auslosung sagte Fethi Nourine in einem Interview mit algerischen Medien Folgendes: „Die getroffene Entscheidung für den Rückzug ist unumkehrbar. Wir stehen solidarisch an der Seite des palästinensischen Volkes.“
Er fügte hinzu: „Durch meinen Rückzug wollte ich meine unterstützende Haltung gegenüber Palästina zeigen. Ich halte meinen Standpunkt in der Sache fest und lehne die Normalisierung in all ihren Formen ab. Auch wenn ich von den Olympischen Spielen ausgeschlossen werde, wird Gott uns dafür entschädigen.“
Der algerische Judoka, der sich wegen eines möglichen Kampfes gegen einen Sportler des zionistischen Regimes und zur Unterstützung des unterdrückten palästinensischen Volkes aus den Wettkämpfen zurückgezogen hatte, wurde vom Internationalen Judo-Verband IJF suspendiert und in sein Heimatland zurückgeschickt. Auch der Trainer dieses algerischen Judokas wurde suspendiert.