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Suren des Koran / 32

Ernsthafte Drohung an Weltuntergangsleugner in Sura Sajdah

11:20 - September 25, 2022
Nachrichten-ID: 3006915
Teheran (IQNA)- In verschiedenen Versen des Heiligen Qur'an wurden Eigenschaften und das Schicksal derjenigen beschrieben, die Gott und den Tag des Gerichts leugnen. Gott drohte ihnen auf verschiedene Weise und versprach ihnen in der Surah Sajdah die schwersten und schmerzhaftesten Strafen.

Die zweiunddreißigste Sure des Heiligen Koran heißt „Sajdah“. Diese Sure mit 30 Versen steht im 21. Juz (Teil) des Heiligen Korans. Sajdah ist eine mekkanische Sure (vor der Auswanderung des Propheten [SAS] nach Medina offenbart) und chronologisch die 75. Sure, die dem Propheten (Friede sei mit ihm) offenbart wurde.

Diese Sure wird Sajdah genannt, weil der fünfzehnte Vers besagt, dass das Rezitieren oder Hören bestimmter Vere die Niederwerfung zur Pflicht macht. In Vers 15 dieser Sure betrachtet Gott eines der deutlichen Zeichen eines Gläubigen zu Boden zu fallen als Zeichen der Verbeugung und des Dankes, wenn er sich an Gottes Zeichen erinnert und sich niederwirft und damit Gott lobt. Dieser Vers hat eine obligatorische Niederwerfung und der Name der Sure stammt ebenfalls von diesem Vers.

Surah Sajdah spricht über die Auferstehung, Erschaffung der Existenz in sechs Zeiten (oder Phasen) und die Erschaffung des Menschen aus Ton und warnt vor Bestrafung für diejenigen, die die Auferstehung leugnen und führt die Belohnung der Gläubigen als eine Belohnung ein, die für Menschen unvorstellbar groß ist.

Allameh Tabatabai betrachtete den Hauptzweck der Sura Sajdah als Beweis für den Ursprung und Auferstehung und um Zweifel an diesen beiden Themen auszuräumen. Die Ausgabe des Buches und der Prophezeiung, die den Unterschied zwischen den beiden Gruppen von Gläubigen in den göttlichen Offenbarungen und den Übertretern aufzeigt, die von der Art und Weise und der Sitte der Anbetung Gottes abgewichen sind und sich auf Verheißung unvorstellbarer Belohnungen für die Gläubigen und Warnung der Bestrafung der Übertreter in dieser Welt und im Jenseits bezieht gehören zu den Themen, die in dieser Sure behandelt werden.

Surah Sajdah gilt als Stärkung des Glaubens an den Ursprung und die Auferstehung und als starke Strömung, um sich in Richtung Frömmigkeit zu bewegen und Rebellion und Auflehnung zu vermeiden und auf den Wert der hohen Position des Menschen zu achten.

Zu Beginn dieser Sure wird die Größe des Korans und seine Offenbarung von Gott besprochen und anschließend geht es um die Zeichen Gottes auf der Erde und am Himmel und Planung dieser Welt. Die Erschaffung des Menschen aus Staub und dem göttlichen Geist, Gewährung der Mittel zum Erwerb von Wissen und das Sprechen über den Tod und die Welt nach dem Tod sind weitere in dieser Sure erwähnten Themen.

Außerdem wird den Gläubigen in dieser Sure die gute Nachricht versprochen den Himmel zu erreichen während den Übertretern die Strafe des Höllenfeuers verheißt wird. Erstens drückt es das Privileg aus, das die beiden Gruppen der wahren Gläubigen an Gottes Offenbarungen und Übertreter und Leugner von Gottes Offenbarungen voneinander haben und verspricht der ersten Gruppe Belohnung, die jegliche Vorstellungskraft übersteigt und droht der zweiten Gruppe mit schwerer und schmerzhafter Strafe am Tag der Auferstehung, die ewig sein wird und eine kleinere Strafe als diese bald noch in dieser Welt kosten werden.

 

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