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Suren des Koran / 45

Klares Bild vom Tag des Gerichts in Sure Jathiyah

23:44 - December 07, 2022
Nachrichten-ID: 3007354
Teheran (IQNA)- Die Welt nach dem Tod ist eine unbekannte und mehrdeutige Welt. Obwohl in den himmlischen und religiösen Büchern darüber gesprochen wurde, lehnen einige Leute es ab und denken dass dies alte Geschichten und Legenden sind. Der Koran stellte jedoch in verschiedenen Suren ein klares Bild der Welt nach dem Tod dar.

Die 45. Sure des Heiligen Koran heißt „Jathiyah“. Diese Sure mit 37 Versen befindet sich im fünfundzwanzigsten Juz (Teil). Sie ist vor der Auswanderung des Propheten (SAS) nach Mekka offenbart und somit mekkanisch. Chronologisch wurde sie als 65. Sure dem Propheten (Friede sei mit ihm) offenbart.

Diese Sure heißt Jathiyah, weil in ihrem 28. Vers erwähnt wird, dass viele Menschen am Tag des Gerichts niederknien werden, um das Buch (also Protokoll) ihrer Taten zu erhalten. Jathiyah bedeutet wörtlich Knien.

Zweck dieser Sure ist es, die ganze Menschheit zur Religion des Monotheismus einzuladen. Die Sure Jathiyah beginnt zuerst mit der Frage des Monotheismus und bezieht sich dann auf die Frage des Prophetentums und Betonung der Befolgung der Propheten.

Er hat auch die Arroganten, die die Zeichen und Zeichen Gottes leugnen werden, eindringlich gewarnt und ihnen gedroht. Auch werden diejenigen gewarnt, die ihr eigenes Ego anbeten (eigene Gelüste) obwohl sie sich ihres Fehlers bewusst sind.

Surah Jathiyah zeigt einen Blickwinkel der Polytheisten die der islamischen Einladung gegenüberstehen und ihre Methode sich den Gründen und Zeichen dieser Einladung zu stellen und ihre Sturheit sich den Tatsachen und Problemen der islamischen Einladung zu stellen sowie ihr vollständiges Festhalten an ihren Launen und Fantasien.

Die Sure Jathiyah trägt die Einladung der Menschen zu Gott. Diese Sure ruft die Menschen mit Gründen und Beweisen zu diesen Wahrheiten auf, was manchmal von Drohungen und Ermutigungen begleitet wird.

Diese Sure beginnt mit der Erwähnung des Prophetentums und der Gründe für Glauben und Monotheismus und fährt fort mit der göttlichen Herrlichkeit und dem Ausdruck von Gottes Zeichen in den Himmeln und auf der Erde und der Erschaffung des Menschen und anderer Geschöpfe.

Im Folgenden beziehgt sie sich auf eine Gruppe von Sündern, die die göttlichen Zeichen aus Stolz ignorierten und verleugneten. In dieser Sure wird betont, dass ihre Bestrafung am Tag der Auferstehung die Hölle und ewige schmerzhafte Qualen sein werden.

Es wird ihnen jedoch den Weg der Führung gezeigt und sie zum Nachdenken angeregt, indem sie einige andere Zeichen Gottes auf Erden und am Himmel nennt und schließlich droht Gott den Leugnern mit dem Hinweis auf die Auferstehung.

In dieser Sure wird Qiyamat konkret dargestellt. Wir sehen alle Gruppen die auf eine Begutachtung und Berechnung ihrer Handlungen warten. Sie erhalten ihre Bücher (Protokoll der Taten) und alles ist darin verzeichnet. Dann werden die verschiedenen Nationen in zwei Kategorien eingeteilt. Eine Gruppe rechtschaffener Gläubiger erfreuen sich an Gottes Barmherzigkeit und die andere Gruppe sündiger Ungläubiger erleiden Schande und Tadel und deren letzte Wohnstätte ist das Höllenfeuer.

 

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