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Prinzipien des islamischen Glaubens: Auferstehung / 4

Ist ein Leben nach dem Tod möglich?

0:42 - December 08, 2022
Nachrichten-ID: 3007359
Teheran (IQNA)- Angesichts des Todes und der Zerstörung seiner Körperzellen fragt sich der Mensch, ob es möglich ist, nach dem Tod ein neues bzw. anderes Leben zu führen.

Um die Existenz von irgendetwas zu beweisen, sind drei Schritte notwendig:

A: Dass es passieren könnte.

B: Gründe für sein Auftreten aufzeigen.

C: Kein Hindernis für seine Verwirklichung vorhanden.

Daher ist es besser nachzusehen, ob die Auferstehung (das Leben nach dem Tod) eine Realität ist oder nicht? Oder anders: Ist es vom Standpunkt der Vernunft aus nicht unmöglich? Und nachdem uns die Möglichkeit klar geworden ist lasst uns untersuchen was der Grund/die Gründe für die Auferstehung ist/sind? Denn nur möglich zu sein ist nicht genug, denn alles Mögliche wird nicht geschehen, wenn es keinen Grund und keine Ursache dafür hat und in der dritten Phase der Analyse steht der Auferstehung nichts mehr im Wege.

Es gibt auch diese drei Bedingungen für die Auferstehung, die wir zu Beginn der Auferstehungsmöglichkeit besprechen:

 

Möglichkeit der Auferstehung

Im Laufe der Geschichte hat niemand einen wissenschaftlichen Grund für die Negation der Auferstehung angegeben und das einzige, was die Gegner der Auferstehung behaupten, ist die Frage, ob es möglich ist, dass ein Toter dessen Partikel zerfallen und sich ausgebreitet haben wieder zum Leben erweckt wird. Ist das tatsächlich unmöglich?

Die Antwort des Verstandes und des Korans ist, dass dieses ohne jeden Zweifel getan werden kann, weil sie in Gedanken vorstellbar ist und wir Tag und Nacht ständig Beispiele dafür sehen, wie die Toten wieder zum Leben erweckt werden.

Obwohl unsere Argumente aus dem Koran stammen, lädt der Koran unseren Verstand und Intellekt zum Nachdenken ein und sagt: „Gibt es irgendeinen Raum, die Arbeit von jemandem zu leugnen, dessen Arbeit Sie jeden Tag und jede Nacht und zu jeder Jahreszeit und in jedem Jahr sehen?!

Imam Javad (a.s.) sagt: „Schlafen und Aufwachen ist das beste Beispiel das uns das Sterben und Wiedererwachen begreiflich macht. Ja, der Tod ist nichts anderes als ein langer und intensiver Schlaf.

Der Frühling und Herbst der Bäume ist ein weiteres Beispiel für das Leben und Sterben von Pflanzen so lesen wir in Sure Fatir: Und Gott ist derjenige der die Winde sendet so bewegt sich [durch Winde] die Wolke und [Wir] treiben sie zum toten Land und gaben diesem Land Leben nach seinem Tod.“ (Fatir, 9). Das heißt die Wiederbelebung der Toten ist wie die Wiederbelebung von Bäumen und Pflanzen.

An einer anderen Stelle sagt er: "...mit diesem [Wasser] haben wir ein totes Land zum Leben erweckt, so ist die Auferstehung [auch]" (Qaf, 11). Wir haben die tote Stadt durch den Regen wieder zum Leben erweckt, genau wie Ihr Ausgang am Tag der Auferstehung.

Daher leuchten die Beispiele der Auferstehung in der Schöpfung und im Universum jeden Tag und jede Nacht und jedes Jahr und jede Jahreszeit vor unseren Augen und machen das Thema der Auferstehung der Toten (mit all seiner Größe) für uns einfach und möglich.

  • Entnommen aus dem Buch „Principles of Islamic Beliefs (Resurrection)“, geschrieben von Mohsen Qaraeti

 

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