IQNA

Pro-israelische Gruppe behauptet, dass das Hissen der palästinensischen Fahne der Marokkaner gegen FIFA-Regeln gewesen sei.

21:54 - December 15, 2022
Nachrichten-ID: 3007406
TEHERAN (IQNA) – Eine Gruppe, die für pro-israelische Kampagnen bekannt ist, hatte gegen das marokkanische Fußballteam protestiert, als es bei den Fußballweltmeisterspielen 2022 in Katar die palästinensische Fahne schwang.

Nach dem „Jewish Chronicle“ hatten die in London basierten UK Richter für Israel (UKLFI) dem Vorsitzenden des FIFA Disziplinarkommittees, Jorge Palacio, geschrieben, dass sie das nordafrikanische Land des Bruchs mit den Regeln der FIFA anklagten.

 Palacio war von der UKKFI gebeten worden, sofort eine Untersuchung einzuleiten und dass er vorläufige Maßnahmen ergreifen solle, um eine Wiederholung einer solchen Verletzung beim morgigen Halbfinale sowie dem Finale und dem Spiel um den dritten Platz zu vermeiden.

UKLFI behauptet, dass Marokko den Artikel 11.2 des Disziplinargesetzes der FIFA gebrochen hätte, in welchem steht, dass jeder, der eine Sportveranstaltung für eine Demonstration nicht-sportlicher Natur nutze, mit Disziplinarmaßnahmen zu rechnen hätte. Marokko war zudem angeklagt worden, gegen diverse andere Disziplinarregeln verstoßen zu haben.

Die palästinensische Fahne war während der Spiele in Katar allgegenwärtig gewesen. Die Farben rot, weiß, schwarz und grün der palästinensischen Fahne sieht man in den Stadien, auf Märkten, in Restaurants und in der U-Bahn. Arabische und afrikanische Länder, die an den Spielen teilnahmen, haben ebenso die palästinensischen Farben neben denen ihres Landes gehisst.

Marokko hatte jeden Sieg gefeiert, indem die palästinensische Fahne hochgehalten wurde. Die Fahne Katars war von den marokkanischen Spielern ebenfalls hochgehalten worden, aber UKLFI scheint dagegen in der Klage an die FIFA keine Einwände gehabt zu haben.

Die pro-israelische Lobbygruppe ist durch ihre Unterstützung des Apartheidsregime bekanntgeworden. In einer seiner vielen Kampagnen hatte UKLFI einen Untersuchungsausschuss erzwungen, um das Kursbuch über Israel und Palästina abzuändern.

Die Beziehungen der UKLFI zu rechtsextremen Gruppen war ebenfalls ein Grund der Besorgnis auch unter britischen Juden, die 2019 Unterstützer der UKLFI aufriefen, sich von einem hochkontroversen Problem mit einer israelischen rechtsextremen, die Siedeler unterstützenden Gruppe zurückzuziehen.

Quelle: Middle East Monitor

 

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