
Laut IQNA unter Berufung auf Al Jazeera erklärte John Esposito, ein berühmter amerikanischer Islamologe in einem Interview mit diesem Nachrichtensender aus Katar: Amerikas Politik gegenüber Muslimen änderte sich während der Biden-Ära nicht.
Auf eine Frage nach der Änderung der amerikanischen Politik gegenüber Muslimen im Vergleich zur Trump-Ära sagte er: Wenn Sie sich die Politik der Biden-Administration ansehen muss ich leider sagen, dass es meiner Meinung nach keinen großen Unterschied in der Herangehensweise an den Nahen Osten oder die islamische Welt gibt.
Seiner Meinung nach hat es in der amerikanischen Politik gegenüber der muslimischen Welt keine wichtige grundlegende Änderung gegeben, nur was Worte und die Ernennung einiger weniger muslimischer Persönlichkeiten für weniger wichtige Positionen betrifft.
Zu einem der Pioniere der zeitgenössischen Islamwissenschaft wurde John Esposito seit der Veröffentlichung des Buches „Islam and Politics“ im Jahr 1984 und danach „Islam: Der gerade Weg“ im Jahr 1988.
Er sagte auch über die Schwere der Islamophobie in der Welt: Was wir wirklich enttäuschend finden ist, dass selbst wenn sich der Prozentsatz der Amerikaner – und anderer Länder – die den Islam verstehen verbesserte ich noch nicht sehe dass die „Globalisierung der Islamophobie“ beendet ist. Islamophobie in Europa breitete sich in Ländern wie Österreich, England und Deutschland aus und sogar in Ländern, in denen die Zahl der Muslime noch gering ist.
John Esposito bemerkte: Ich war auf einer Konferenz und einer der polnischen Forscher sagte dass die gute Nachricht ist dass wir nicht viele Muslime haben aber die schlechte ist dass wir unter Islamophobie leiden.
Er fügte hinzu: Ein prominenter australischer Professor sagte dasselbe. In Amerika befasste sich das Time Magazine 2010 zum ersten Mal mit dem Problem der Verbreitung von Islamophobie aber auch in Amerika verschlechterete sich die Situation.
Er stellte die Präsenz des Islam in Amerika und den Einfluss schwarzer Muslime und darüber hinaus auf die amerikanische Kultur klar: Dies ist nicht etwas, das in den 1960er Jahren mit der Einwanderung passiert ist, dies ist amerikanische Geschichte! Aber dieser Teil der amerikanischen Geschichte ist oft „unsichtbar“. Generell war die Diskussion über Muslime in Amerika immer mit Fragen verbunden wie: Wann kamen Muslime aus dem Ausland nach Amerika?
John Esposito erinnerte sich: Zum Beispiel waren viele Sklaven, die von Afrika nach Amerika gebracht wurden Muslime aber im Laufe der Zeit verloren viele von ihnen ihren Glauben an den Islam und/oder wurden gezwungen das Christentum anzunehmen.
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