
Die von Ägypten vermittelte Feuerpause war um 22 Uhr Lokalzeit (19.00 GMT) inkraft getreten, um die Angriffe der Israelis auf das besetzte Land zu beenden. Die Angriffe hatten das Leben von mehr als 30 palästinensischen Zivilisten gefordert, einschließlich Frauen und Kindern.
Der palästinensische Dschihad hatte das Abkommen mit dem Sprecher der Gruppe, Dawoud Shehab, bestätigt wobei er sagte: „Wir erklären uns mit der Ankündigung Ägyptens einverstanden und wir werden uns so lange daran halten, wie sich die Besetzung daran hält.“
Nach palästinensischen Medien sind unter den Opfern der letzten Angriffe Israels auf Gaza sechs Kinder und drei Frauen gewesen, 150, unter ihnen auch Frauen und Kinder, waren verletzt worden. Unter den Opfern auf palästinensischer Seite befanden sich verschiedene Befehlshaber des Islamischen Dschhads.
51 palästinensische Häuser waren völlig zerstört worden und waren unbewohnbar, wobei etwa 1000 Häuser teilweise zerstört gewesen waren.
Der „Raum gemeinsamer Operationen“ der palästinensischen Widerstandsfraktionen hatte in einem Bericht ebenfalls das Ende des Kampfes verkündet, wobei das zionistische Regime gewarnt worden war, wieder zu der Politik der Ermordung von Widerstandskommandeuren zurückzukehren.
„Unsere Schwerter sind gezückt, und unsere Finger sind am Abzugshahn. Wenn ihr zurückkehrt, werden auch wir zurückkehren.“
Im Bericht hieß es desweiteren, dass der palästinensische Widerstand die Oberhand hätte, wenn es zur Anwendung von Gewalt und Abschreckung käme, da es die Feinde mit Hunderten an Steinen und Geschoßen, wodurch die Strukturen der Feinde zerstört worden waren, beregnet hatte.
„Der Entschluss zu kämpfen [gegen Israel] wird nicht schwächer werden. Die Feinde hatten sich verrechnet, als sie dachten, dass die Zeit für sie günstig stehe und das Vorhaben reif geworden war, eine Gruppe von Widerstandskämpfern zu ermorden und den Konflikt so schnell wie möglich nach seinem eigenen Wunsch zu beenden.“
Die Gruppe fügte hinzu, dass der Widerstand gegen Israel nach dem Konflikt von neuem aufkommen werde, und die Fahnen des Widerstands waren niemals niedrig gehisst und werden es auch niemals sein.“
Der Konflikt war der schlimmste Kampf zwischen der Widerstandsbewegungen im Gazastreifen und dem israelischen Regime seit dem Zehn-Tage-Krieg von 2021.
Am Samstag hatte der palästinensische Premierminister Mohammad Shtayyeh die Vereinten Nationen dazu aufgerufen, sofort das Massaker der Israelis zu beenden.
Shtayyeh rief zu einem Boykott des Regimes wegen seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf und betonte, dass diejenigen, die dafür verantwortlich sind, nicht ungestraft davonkommen dürfen.
Am Mittwoch hatte der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres das Blutbad, welches das israelische Regime unter den Zivilisten im belagerten Gasastreifen angerichtet hatte, als nicht akzeptierbar verurteilt.
Nach dem stellvertretenden Sprecher des Vorsitzenden der Vereinigten Nationen, Farhan Haq, hatte Guterres das Besatzerregime dazu gedrängt, sofort mit dem Blutvergießen aufzuhören.
Israel muss sich an seine Verpflichtungen nach dem internationalen Menschenrechtsgesetz halten, auch an den angemessenen Gebrauch von Gewalt und die Vorsichtsmaßnahmen, um bei der Ausführung militärischer Operationen das Leben der Zivilbevölkerung und ziviles Eigentum zu schonen.
Haq hatte zudem die begleitende Schließung der Grenzübergänge nach Gaza durch das israelische Regime verurteilt, wodurch weder Lebensmittel, medizinische Versorgung und Benzin in das belagerte Küstengebiet gebracht werden kann.
Quelle: Press TV
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