
Nach einem Bericht vom Freitag hatten die Angeklagten zudem ihre Ansprüche als einen Teil der Schlichtung zurückgezogen.
Islamic Relief Canada, eine der größten muslimischen Wohlfahrtsorganisationen des Landes, hatte im Dezember 2018 eine 2,5 Millionen KAN$ (1,87 US$) schwere Verleumdungsklage gegen sieben Personen eingereicht. In der Klage ging es um die Verbreitung falscher Informationen über soziale Medien, vor allem YouTube.
Zwei der in der Klage Erwähnten waren an der Freiheitskonvoi-Lastwagenprotestbewegung beteiligt gewesen, welche die kanadische Hauptstadt Ottawa Anfang Januar 2022 für fast drei Wochen lahmgeleget hatte.
Thomas Quiggin, ein früherer Militärbeamter, war über Islamic Relief Canada für ein YouTube-Video interviewed worden, wobei falsche Behauptungen gemacht worden waren, und Quiggin hatte versucht, die Wohltätigkeitsorganisation in Richtung der militanten Hamas-Organisation zu ziehen und redete über islamischen Krebs.
Die Wohltätigkeitsorganisation hatte in der Klage argumentiert, dass dieses Video, das über 10 000 mal angesehen worden war, falsche und schädliche Informationen, die der Wohltätigkeitsorganisation schaden würde, enthielt.
Usama Khan, CEO der Islamic Relief Canada, hatte der kanadischen Presse berichtet: „Dieser Fall illustriert die Art der Missinformation die legitimierte Hilfsorgansiationen zu oft sehen müssen, wenn sie ihren lebenswichtigen, humantären Auftrag austragen.“
Die Angeklagten hatten zugegeben, dass die Behauptungen haltlos waren. Sie sagten: „Wir hatten nicht sorgfältig genug recherchiert, als wir die Verleumdungen entworfen und/oder gedruckt hatten.“
Khan sagte: „Die Schlichtung, die von Islamic Relief Canada erreicht worden war, ist ein Meilenstein in diesem Kampf. Indem wir diejenigen, die falsche Informationen verbreiten, für ihre Taten zur Rechenschaft ziehen, können wir eine klare Botschaft schicken, dass diese Art von Verhalten nicht toleriert werden wird.“
Als ein Teil der Schlichtung hatten die Verklagten zudem gesagt, dass sie niemals beabsichtigt hatten zu behaupten, dass die Wohltätigkeitsorganisation terroristische Gruppen unterstütze, oder dass sie vortäusche, eine Wohltätigkeitsorganisation zu sein.
Der Betrag der Schlichtung war nicht bekanntgegeben worden.
Quelle: Anadolu Agency
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