
Pakistanische muslimische und christliche Führer hatten am Sonntag eine gemeinsame Pressekonferenz abgehalten, wobei sie Abschriften des heiligen Korans, der Tora, der Psalmen (Zabur) und des Evangeliums hochhielten.
Während der Pressekonferenz an der Jamia Manzoorul Islamia hatten der Vorsitzende des Ulamarates Pakistans und der Präsident des Internationalen Rates für interreligiöse Harmonie Hafiz Tahir Ashrafi zusammen mit christlichen Führern die Wichtigkeit der Ehrung göttlicher Religionen und ihrer heiligen Bücher betont.
Sie hatten jeglichen Akt der Entheiligung jedes heiligen Buches, Propheten und Botschafters Allahs des Allmächtigen stark verurteilt und legten fest, dass keine Einzelperson, keine Gemeinde, kein Land oder Organisation dass Recht haben sollte, einen solchen Akt zu begehen.
Die Führer hatten ihre tiefe Trauer und starke Missbilligung über die Verbrennung der Tora, der Psalmen und der Bibel ausgedrückt, die dem Verbrennen des heiligen Korans in Schweden gefolgt war. Sie forderten, dass die Europäische Union und die Vereinten Nationen sofort von diesen Vorfällen Notiz nehmen und Gesetze ausarbeiten, um die Heiligtümer aller göttlichen Religionen auf globaler Ebene zu respektieren.
Führer von verschiedenen Denkschulen und Religionen in Pakistan werden ein Memorandum bei den Vertretern der Vereinten Nationen und der Europäischen Union in Pakistan einreichen, um zu Respekt für Heiligtümer aller göttlichen Religionen weltweit und der Verabschiedung von Gesetzen, die diesen Fall unterstützen, aufzurufen.
Die Führer beklatschten die Resolution, die von Pakistan und muslimischen Ländern vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hinsichtlich der Verbrennung des heiligen Korans in Schweden vorgestellt worden war. Sie verkündigten ihre Verpflichtung, den Kampf für diesen Fall auf allen Ebenen fortzusetzen.
Indem sie mit der Tora, Zabur, Evangelium und dem heiligen Koran zusammenkommen, haben muslimische und christliche Führer eine Botschaft der religiösen Harmonie und Toleranz der Welt überbracht.
Die religiöse Führerschaft betonte, dass Islam und alle göttlichen Regionen Frieden, Sicherheit, Mäßigung und Toleranz verbreiten. Die Lehren keiner dieser Religionen befürworten Gewalt oder Extremismus, und diejenigen, die Gewalt und Extremismus verbreiten, repräsentieren keine Religion.
Mit der Unterstützung und Koordination der Kirche Pakistans, dem Ulamarat Pakistans und dem Internationalen Rat für interreligiöse Harmonie wird in Pakistan eine extensive Kampagne ausgelöst werden, um interreligiöse Harmonie zu verbreiten.
Die Führer hatten zudem die Behauptungen, die israelische Delegierte vor dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gemacht hatten, verurteilt.
Quelle: dawn.com
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