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Gründung eines Staates Palästina: Bedingung Saudi-Arabiens für Normalisierung der Beziehungen zu Tel Aviv

9:30 - February 04, 2026
Nachrichten-ID: 3014287
IQNA- Der ehemalige Leiter des saudischen Nachrichtendienstes betonte erneut die unerschütterliche Position des Königreichs bezüglich der Sache Palästina und Gründung eines unabhängigen Staates Palästina innerhalb der Grenzen von 1967, während er die unveränderliche Stabilität der Beziehungen zwischen Riad und Abu Dhabi hervorhob.

IQNA: Der ehemalige Leiter des saudischen Nachrichtendienstes unter Betonung der Beständigkeit der Bindungen zwischen Riad und Abu Dhabi: Keine Meinungsverschiedenheit kann die Tiefe der brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern schädigen und die Position des Königreichs Saudi-Arabien zur Sache Palästina bleibt unveränderlich.

Turki Al-Faisal reagierte während einer Rede zur Eröffnung der „Investition im Meer“-Konferenz auf Gerüchte in den sozialen Medien über eine Trübung der Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten und betonte: Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern basieren nicht nur auf Interessen und politischen Angelegenheiten. Unsere Bindungen wurzeln in Freundschaft, Verwandtschaft und tiefen familiären Beziehungen zwischen den beiden Völkern und Besonnenheit und Weisheit werden sich stets über spalterische Bestrebungen hinwegsetzen.

Al-Faisal warnte vor der Verbreitung inoffizieller Nachrichten und forderte Analysten und Bürger auf sich nur auf Aussagen von Ministern und offiziellen Regierungserklärungen zu stützen, da die offiziellen Positionen von Riad und Abu Dhabi die strategische und brüderliche Zusammenarbeit widerspiegelten.

Der ehemalige Leiter des saudischen Nachrichtendienstes präzisierte in einem weiteren Teil seiner Rede die Position von Riad gegenüber Israel und sagte: Jeder Schritt zur Normalisierung der Beziehungen zu Israel ist an die Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung, Gründung eines unabhängigen Staates Palästina innerhalb der Grenzen von 1967 und Garantie der vollen Rechte der Palästinenser gebunden.

Turki Al-Faisal kritisierte scharf die Doppelmoral der internationalen Gemeinschaft und stellte klar: Das Recht auf Selbstverteidigung für Israel anzuerkennen, aber Palästina genau dasselbe Recht vorzuenthalten ist ein offensichtlicher Widerspruch.

Unter Bezugnahme darauf, dass die Äußerungen von dem Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes Benjamin Netanjahu diesem Regime grünes Licht geben die Rechte Palästinas zu ignorieren fügte er hinzu: Israel versuchte seit seiner Gründung sich als Opfer darzustellen, während es seit Jahrzehnten die Rechte des Volkes Palästinas mit Füßen tritt.

Prinz Turki betonte unter Berufung auf Äußerungen vom Kronprinzen des Landes Mohammed bin Salman während eines Besuchs im Weißen Haus: Der Weg zur Erreichung einer Vereinbarung mit Palästina muss vollkommen klar und eindeutig sein damit ihre Rechte vor jeglicher Normalisierung der Beziehungen garantiert werden können, da diese Positionierung die Kontinuität der zentralen Rolle Saudi-Arabiens auf regionaler und internationaler Ebene zeigt.

 

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