
IQNA: das Oberhaupt der Islamischen Republik bezeichnete am Morgen des Dienstag, 17. Februar 2026, bei einem leidenschaftlichen Treffen mit Tausenden von Menschen aus Täbris und Ost-Aserbaidschan das laufende Jahr als ein seltsames und ereignisreiches Jahr. Er zählte den Sieg der Nation im 12-tägigen Krieg, die Niederschlagung der wichtigen und schwerwiegenden Fitna (Unruhen) im Januar und die glanzvolle Anwesenheit des Volkes bei den beiden außergewöhnlichen Märschen am 12. Januar und 11. Februar als Zeichen der Stärke und Lebendigkeit der teuren iranischen Nation auf. Er betonte die Aufrechterhaltung und Stärkung von Bereitschaft, Wachsamkeit und nationaler Einheit und fügte hinzu: Mit Ausnahme der Rädelsführer und verdorbenen Elemente, die mit den Feinden verbunden sind, betrachten wir alle als Märtyrer und Verstorbenen der Unruhen, ob es nun Kräfte, die die Sicherheit und Ruhe der Gesellschaft verteidigen, unschuldige Passanten oder sogar Getäuschte, die aus Naivität und Wut an der Fitna (Unruhe) teilnahmen als unsere eigenen Kinder und trauern um sie alle. (Quelle: Informationswebsite des Büros des Oberhaupt der Islamischen Republik Irans)
Ayatollah Khamenei betonte die verstärkten Anstrengungen der Regierungsvertreter zur Lösung der Probleme, Eindämmung der Inflation und Erhaltung des Wertes der Landeswährung. In einem anderen Teil seiner Rede, in dem er auf die unangebrachten Einmischungen und unverschämten Drohungen US-Beamter und Medien bezüglich eines Angriffs auf Iran hinwies sagte er: Sie wissen selbst, dass sie diese Reden und Taten nicht ertragen können und die Armee, die sich für die stärkste Armee der Welt hält, könnte eine so starke Ohrfeige erhalten, dass sie sich nicht mehr erheben kann. Gleichzeitig sind die für die Abwehr von Bedrohungen zuständigen Stellen bereit und die Nation soll sich in Ruhe und Zuversicht ihrer Arbeit und ihrem Leben widmen.
Bei diesem Treffen, das am Vorabend des Jahrestages des entscheidenden Aufstands des Volkes von Täbris am 29. Bahman 1356 [18. Februar 1978] stattfand, bezeichnete er Zeitgespür, rechtzeitiges Handeln und Aufopferung als Eigenschaften dieses Aufstands. Er würdigte die freudige Anwesenheit der jungen Generation Aserbaidschans auf verschiedenen Feldern und sagte: Die doppelte Anwesenheit der Menschen in Täbris beim Marsch am 22. Bahman (11. Jebruar) zeigte, dass die Menschen in Täbris, wie die gesamte iranische Nation, lebendig und voller Elan sind und eine solche Nation wird niemals auf politische Spiele und Machenschaften des Feindes hereinfallen.
Das Oberhaupt der Islamischen Republik bezeichnete das laufende Jahr als das Jahr der mehrfachen Enthüllung der Größe, Willen, Entschlossenheit und anderer Fähigkeiten der iranischen Nation und fügte hinzu: Die Nation machte durch wiederholte Machtdemonstration und Standhaftigkeit Iran stolz und geehrt und die Verantwortlichen, die in diesen Tagen ins Ausland reisen spüren die besondere Ausstrahlung der Nation bei Treffen mit den Behörden jener Länder deutlich.
Er erklärte die Erläuterung des Wesens und der Dimensionen der Fitna (Unruhen) des Dey-Monats (Januar) durch Denker und Analysten für notwendig und sagte: Was passierte war nicht die Bewegung und Aufruhr einer Gruppe wütender junger und nicht mehr Junger, sondern ein geplanter Putsch, der unter den Füßen der iranischen Nation zerschmettert wurde.
Bei der Erläuterung dieser Tatsache fügte Ayatollah Khamenei hinzu: Die Geheimdienst- und Spionageapparate der USA und des zionistischen Regimes, mit Hilfe der Geheimdienste einiger anderer Länder, warben schon lange zuvor eine Anzahl von Übeltätern oder Personen mit Hang zur Übeltäterschaft an, bildeten sie im Ausland aus und gaben ihnen Geld und Waffen um sie für Sabotageakte und Angriffe auf militärische und staatliche Einrichtungen ins Land zu schicken, damit sie bei passender Gelegenheit auf den Plan treten. Diese Gelegenheit bot sich ihnen Mitte des Dey-Monats (Januar).
Das Oberhaupt der Islamischen Republik bezeichnete die Beeinflussung und Wutentfachung einer Anzahl Unerfahrener und Naiver als einen weiteren Schritt der Befehlshaber und Drahtzieher der Fitna (Unruhen) und sagte: Die ausgebildeten Elemente schickten diese Art von Personen nach vorne und sie selbst kamen mit verschiedenen Waffen und der Politik der rücksichtslosen und brutalen Bewegung auf den Plan und wie der IS mit einer seltsamen Brutalität, zündeten, töteten und zerstörten.
Er bezeichnete das Hauptziel dieser Aktionen als Erschütterung der Grundlagen des Systems und sagte: Natürlich stellten sich die Ordnungskräfte, Basidsch, Sepāh und eine große Anzahl von Menschen den Randalierern entgegen und der Putsch scheiterte trotz aller Vorbereitungen und enormer Ausgaben eindeutig und die Nation ging als Sieger vom Platz.
Ayatollah Khamenei bezeichnete die außergewöhnlichen Märsche am 12. Januar und 11. Februar als Zeichen Gottes und betonte: Die teure Nation die es schaffte auf diese Weise über die Übelwollen und Verschwörungen des Feindes zu siegen muss diesen offensichtlichen Erfolg Gottes durch Bereitschaft, Wachsamkeit und nationale Einheit bewahren.
Bezüglich des in den Unruhen vergossenen Blutes fügte er hinzu: Eine Anzahl, die die Rädelsführer der Fitna (Unruhen) und zu den Putschisten gehörten sind zugrunde gegangen und ihre Angelegenheit liegt bei Gott, aber alle drei anderen Gruppen der Verstorbenen betrachten wir als unsere Kinder und trauern um sie alle.
Er bezeichnete die erste Gruppe der Verstorbenen, nämlich die Ordnungskräfte, Basidsch, Sepāh und die sie begleitenden Menschen als die vorzüglichsten Märtyrer der Sicherheit, Ruhe und Gesundheit der Gesellschaft und des Systems und fügte hinzu: Die zweite Gruppe der Verstorbenen, Passanten und Unschuldige, sind ebenfalls Märtyrer, denn sie wurden bei der vom Feind angezettelten Fitna (Unruhen) von Kugeln getroffen und verloren ihr Leben.
Das Oberhaupt der Islamischen Republik fügte hinzu: Die dritte Gruppe der Verstorbenen sind die Getäuschten, die naiv waren und sich den Unruhestiftern anschlossen. Auch sie gehören zu uns und sind unsere Kinder und wir trauern auch um sie und erbitten für alle Verstorbenen Gottes Barmherzigkeit und Vergebung.
Er fügte hinzu: Einige dieser Getäuschten, die weder verhaftet noch inhaftiert wurden, schrieben mir Briefe und drückten ihr Bedauern aus und baten um Verzeihung.
Ayatollah Khamenei sagte mit Bezug auf das Eingeständnis der USA den IS ausgebildet zu haben: Jener IS ist mehr oder weniger vernichtet, aber diese hier sind 'neue IS'. In diesem Zusammenhang müssten alle Verantwortlichen und das Volk wachsam sein! Insbesondere die Jugendlichen sollten achtsam sein und genau darauf achten wer ihnen was sagt und welche Vorschläge macht.
Das Oberhaupt der Islamischen Republik betonte: Das Volk fordert die Verfolgung und Bestrafung der Hauptgruppe der verdorbenen Randalierer und die Justiz- und Sicherheitsbehörden sind verpflichtet sie vor Gericht zu stellen und zu bestrafen und mit denen die durch Wort, Analyse und Tat den Feind unterstützen, muss justiziell und gerecht verfahren werden.
Er fügte hinzu: Höchstwahrscheinlich wird der nächste Plan der USA gegen die Islamische Republik von derselben Art und Weise und derselben Sorte sein! Natürlich wird, mit Gottes Gnade und im Lichte der Bereitschaft und Lebendigkeit der Nation, jede derartige Bewegung zweifellos durch das entschlossene Vorgehen der Nation vernichtet werden.
In einem anderen Teil seiner Rede bezeichnete das Oberhaupt der Islamischen Republik die zahlreichen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Probleme der USA als Anzeichen für den Niedergang und Untergang des US-Imperiums und sagte: Das Problem der USA mit uns ist, dass es Iran verschlingen will, aber die iranische Nation und die Islamische Republik hindern sie daran, ihr Ziel zu erreichen.
Er bezeichnete die drohenden Worte des US-Präsidenten als Ausdruck ihres Wunsches die iranische Nation zu beherrschen und fügte hinzu: Die iranische Nation kennt ihre islamischen und schiitischen Lehren sehr gut und weiß wann sie was zu tun hat.
Ayatollah Khamenei verwies auf einen historischen Ausspruch von Imam Hussain (Friede sei mit ihm) wonach jemand wie er mit jemandem wie Yazid keinen Treueid leistet und stellte fest: Auch die iranische Nation sagt: Eine Nation wie wir mit einer solchen Kultur, Geschichte und hohen Lehren wird mit Leuten wie den verdorbenen Herrschern der USA keinen Treueid leisten.
Er bezeichnete das Offenbar werden der erschreckenden Korruption in der Affäre um die „berüchtigte Insel“ [Anspielung auf die Jeffrey-Epstein-Affäre] als Zeichen für die Realität der westlichen Zivilisation und liberalen Demokratie und fügte hinzu: Alles was wir über die Korruption westlicher Führer hörten ist eine Sache, die Geschichte dieser Insel eine andere. Natürlich ist dies nur ein Beispiel für die Vielzahl ihrer Verderbtheit und so wie diese Angelegenheit nicht offenkundig war, aber offenkundig wurde, gibt es viele weitere Fälle, die später offenkundig werden.
Mit Bezug auf die allgegenwärtige Drohkulisse in der Propaganda und Äußerungen Regierungsbeamter der USA und der in der USA aktiven zionistischen Medien gegen ihr Land sagte er: Ihr, das Volk von Täbris und die iranische Nation, habt am 11. Februar eine Antwort auf ihre Drohungen und sinnlosen, bedeutungslosen Reden gegeben und klargemacht, dass Drohungen nicht nur keine Wirkung haben, sondern sogar den Antrieb der Nation verstärken.
Er betonte, dass die USA trotz ihrer Kriegsdrohungen wüssten, dass sie aufgrund ihrer politischen, wirtschaftlichen und internationalen Ansehens- und Glaubwürdigkeitsprobleme diese Reden nicht ertragen könnten und fügte hinzu: Sie wissen was sie erwartet, wenn sie einen Fehler machen.
Ayatollah Khamenei bezeichnete die Unlogik der USA als ein weiteres Zeichen für den Verfall des verderbten und ungerechten US-Imperiums und sagte: Ein Beispiel für ihre Unlogik ist ihre Einmischung in Angelegenheiten Irans, einschließlich einer unserer wichtigen Angelegenheiten, nämlich der Waffenfrage.
Er bezeichnete den Besitz abschreckender Waffen durch die Nation als notwendig und verpflichtend und fügte hinzu: Jedes Land ohne abschreckende Waffen wird unter den Füßen der Feinde zerschmettert. Aber die USA mischen sich in die Waffenfrage ein und sagen ihr dürft diese oder jene Art oder Reichweite von Raketen nicht haben. Dabei ist diese Angelegenheit Sache der iranischen Nation und geht sie absolut nichts an.
Das Oberhaupt der Islamischen Republik bezeichnete die Einmischung der USA in das Recht Irans auf friedliche Nutzung der Nuklearindustrie für die Verwaltung des Landes und für medizinische, landwirtschaftliche und energetische Zwecke als eine weitere Unlogik von ihnen und richtete an die USA die Worte: Diese Angelegenheit betrifft die iranische Nation. Was hat das mit euch zu tun?
Mit Bezug auf den Slogan des Volkes, dass „Nuklearenergie unser unbestreitbares Recht“ sagte er: Das Recht auf Nutzung von Nuklearanlagen und Anreicherung wird auch in den Verträgen und Statuten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) für alle Länder anerkannt und die Einmischung der USA in nationale Rechte zeigt das ungeordnete Denken ihrer heutigen und gestrigen Verantwortlichen.
Ayatollah Khamenei bezeichnete die seltsamere Unlogik der USA als ihre Art der Einladung zu Verhandlungen und stellte fest: Sie sagen, lasst uns über Nuklearenergie miteinander verhandeln, aber das Ergebnis der Verhandlung muss sein, dass ihr keine Nuklearenergie habt!
Er betonte, dass es falsch und töricht ist das Ergebnis von Verhandlungen im Voraus festzulegen, wenn denn Verhandlungen stattfänden und fügte hinzu: Diese törichte Handlung begehen die Regierung, Präsident und einige Senatoren der USA und denken nicht daran, dass dieser Weg für sie eine Sackgasse ist.
Das Oberhaupt der Islamischen Republik sagte mit Bezug auf die wiederholten Drohungen des US-Präsidenten die stärkste Armee der Welt zu besitzen betont: Selbst die stärkste Armee der Welt kann manchmal eine solche Ohrfeige erhalten, dass sie sich nicht mehr erheben kann.
Bezüglich der anderen Drohung und Aktion der USA, nämlich Entsendung eines Kriegsschiffes in Richtung Iran, sagte er: Ein Kriegsschiff ist zwar ein gefährliches Gerät, aber gefährlicher als es ist die Waffe, die das Kriegsschiff auf den Meeresgrund schicken kann.
Ayatollah Khamenei verwies auf das Eingeständnis des US-Präsidenten trotz 47 Jahren seit der Revolution nicht in der Lage war die Islamische Republik zu vernichten und betonte: Dies ist ein gutes Eingeständnis! Natürlich sage ich du wirst auch nicht in der Lage sein dies zu tun, denn die Islamische Republik ist keine von den Menschen getrennte Regierung, sondern stützt sich auf eine lebendige, beständige und starke Nation, die in diesen 47 Jahren für ihren Fortschritt arbeitete und sich bemühte.
Mit Bezug auf die Unfähigkeit des Feindes den zarten Setzling der Islamischen Republik in den ersten Tagen der Revolution zu entwurzeln fügte er hinzu: Heute ist die Islamische Republik, Gott sei Dank, ein gesegneter, hoher und fruchtbringender Baum, ein Land mit reichhaltigen Möglichkeiten. Die lieben und geehrten Regierungsverantwortlichen müssen durch die Nutzung dieser Möglichkeiten ihre Arbeit und Anstrengungen verdoppeln, damit die gegenwärtige Inflation und der Verfall des nationalen Währungswertes, die beide unlogisch sind korrigiert werden und sie werden so Gott will auch korrigiert werden.
Das Oberhaupt der Islamischen Republik Iran bezeichnete die ernsthafte, genaue und alle Aspekte berücksichtigende Fortsetzung der begonnenen Arbeiten sowie Lösung der Probleme und Beruhigung des Geschäftsumfelds als Aufgabe der Verantwortlichen und sagte: Wenn es eine Bedrohung gibt, gibt es auch Einrichtungen zur Neutralisierung der Bedrohung. Daher sollen sich die Menschen ohne Sorge ihrer Arbeit und ihrem Leben, Studium, Geschäft und Handel widmen.
Er erklärte die Rückkehr von Ruhe und Selbstvertrauen im Land für notwendig und äußerte die Hoffnung, dass Gott Ruhe und innere Gewissheit über alle Menschen kommen lasse und die Verantwortlichen bei der Erfüllung ihrer Pflichten erfolgreich mache.
Vor den Ausführungen des Oberhaupts der islamischen Republik Iran erinnerte der Vertreter des Religionsoberhaupts in der Provinz Ost-Aserbaidschan und Freitagsprediger von Täbris Hodschatoleslam wal-Moslemin Motahari Asl an den aktiven Widerstand der Militärkräfte und Bevölkerung dieser Provinz gegen den aufgezwungenen Krieg des zionistischen Regimes und breite Beteiligung an den gewaltigen Märschen der Bevölkerung der Provinz und der Stadt Täbris am 12. Januar und 11. Februar und sagte: Die Menschen in Aserbaidschan sind immer auf der Bildfläche, um alle ihre islamischen, revolutionären und nationalen Pflichten zu erfüllen.
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