
IQNA: Das Außenministerium Malaysias betrachtete den Versuch der Zionisten die al-Aqsa-Moschee zu judaisieren als Respektlosigkeit gegenüber dieser heiligen Stätte. (Quelle: Anadolu)
Dieses Ministerium verurteilte den jüngsten Angriff extremistischer israelischer Besatzungskräfte auf die al-Aqsa-Moschee in Jerusalem und das Hissen der Flagge dieses Regimes innerhalb dieser heiligen islamischen Stätte aufs Schärfste und bezeichnete diese Aktion als ernste Provokation und Entweihung derselben.
Das Außenministerium Malaysias erklärte in seiner Stellungnahme die jüngsten Handlungen der von dem israelischen Regime unterstützten Besatzer wurden sind mit dem Ziel durchgeführt die Lage vor Ort zu verändern sowie auch die kulturelle, historische und religiöse Identität der al-Aqsa-Moschee zu verändern.
Dieses Ministerium erklärte: Solche Aktionen sind provokativ und inakzeptabel und missachten die Rolle des Hüters der islamischen heiligen Stätten in Jerusalem. Die internationale Gemeinschaft darf nicht schweigen während Feindseligkeit und Aggression offen vor aller Augen stattfinden.
Malaysia forderte die internationale Gemeinschaft und Vereinten Nationen auf sofortige und konkrete Maßnahmen zu ergreifen um die fortdauernden Handlungen zu stoppen und sicherzustellen, dass Israel zur Rechenschaft gezogen wird.
Malaysia bekräftigte erneut seine Solidarität mit dem Volk Palästina, wiederholte seine Unterstützung für die Errichtung eines unabhängigen Staates Palästina auf Grundlage der Grenzen von 1967 mit Ostjerusalem als Hauptstadt.
Am Sonntag griffen israelische Besatzungskräfte unter dem Schutz der Polizei die al-Aqsa-Moschee an, hissten israelische Flaggen in ihren Höfen und führten provokative Rituale durch.
Gestern verurteilte der Rat der muslimischen Weisen diese Aktion die unter Schutz der Polizei des Besatzungsregimes durchgeführt wurde aufs Schärfste und betonte die entschiedene Zurückweisung dieser Übergriffe, die auf Veränderung des religiösen, historischen und rechtlichen Status von Jerusalem und der al-Aqsa-Moschee abzielen.
Dieser Rat betonte unter Hinweis darauf, dass die gesamte Fläche der al-Aqsa-Moschee ausschließlich ein Ort für Gottesdienst der Muslime ist, die entschiedene Zurückweisung solcher provokativen und extremistischen Verstöße und aller Maßnahmen und Bemühungen die mit dem Ziel der Veränderung des Status der al-Aqsa-Moschee durchgeführt werden.
Seit dem Jahr 2003 erlaubte die israelische Polizei den Besatzern einseitig die Moschee täglich in zwei Zeitabschnitten – am Morgen- und am Nachmittagsgebet – mit Ausnahme von Freitagen und Samstagen zu betreten.
Die Palästinenser sagen Israel verstärkte seine Bemühungen zur Judaisierung Ostjerusalems einschließlich der al-Aqsa-Moschee und zur Auslöschung seiner arabischen und islamischen Identität. Die Palästinenser betrachten Ostjerusalem auf der Grundlage internationaler Resolutionen, die weder die Besetzung dieser Stadt durch Israel im Jahr 1967 noch ihre Annexion im Jahr 1980 anerkennen, als die Hauptstadt ihres künftigen Staates.
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