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Jemenitischer Analyst:

Einheit stiftendes Denken des Märtyrer-Oberhaupts Grundstein der Achse des Widerstands

9:03 - July 06, 2026
Nachrichten-ID: 3015014
IQNA- Adnan Abdullah al-Dschunaid ist der Auffassung, dass das Einheit stiftende Denken des Märtyrer-Oberhaupts die Hauptsäule zur Entstehung der Achse des Widerstands bildete; einer Achse die über Konfessionen und Glaubensrichtungen hinausgeht. Er betonte, dass die Einheit die Bedingung für das Überleben der islamischen Gemeinschaft in einer Zeit des feindseligen Verhaltens der globalen Arroganz ist.

Das Märtyrer-Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans Seine Eminenz Großajatollah Sayyid Ali Khamenei (Gottes Wohlgefallen sei auf ihm), schenkte der Frage der Einheit der islamischen Gemeinschaft und Annäherung zwischen den islamischen Rechtsschulen besondere Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang war er einer der wichtigsten Unterstützer der Durchführung der jährlichen internationalen Konferenz der islamischen Einheit in Iran.

Darüber hinaus wurde die Weltversammlung zur Annäherung der islamischen Rechtsschulen im Jahr 1990 auf Initiative des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution gegründet. Im Laufe dieser Jahre spielte diese Versammlung eine wichtige Rolle bei der Verringerung religiöser Spannungen und Meinungsverschiedenheiten bei der Unterstützung der Sache Palästinas und Jerusalems sowie Förderung der Einheit der islamischen Gemeinschaft.

Um das Denken und Ansatz des Märtyrer-Oberhaupts der Islamischen Revolution Irans hinsichtlich der Einheit der islamischen Gemeinschaft und Annäherung zwischen den islamischen Rechtsschulen zu verdeutlichen führte IQNA ein Interview mit dem jemenitischen Schriftsteller und politischen Forscher Adnan Abdullah al-Dschunaid. Er ist auch Generalsekretär der Versammlung der arabischen und freien Schriftsteller und Mitglied der Internationalen Vereinigung von Experten und politischen Analysten.

 

Einheit Notwendigkeit zur Bewahrung der islamischen Gemeinschaft

Al-Dschunaid sagte über die Sicht des Märtyrer-Oberhaupts der Islamischen Revolution Irans in der Frage der Einheit unter den Muslimen: Das Märtyrer-Oberhaupt war der Ansicht, dass die Einheit weder eine moralische Angelegenheit noch ein politischer Slogan ist, sondern Voraussetzung für das Überleben der islamischen Gemeinschaft in einer Zeit globaler Angriffe. Er betrachtete die Einheit als Schild gegen Projekte der Spaltung und als eine strategische Waffe im Kampf gegen Vorherrschaft und war der Auffassung, dass der Feind nicht nur durch seine eigene Macht siegt, sondern auch durch Schüren innerer Spaltung versucht die islamische Gesellschaft zu zerstreuen und zu schwächen. Nur eine geeinte Nation ist in der Lage ihren Glauben, Souveränität und Wiederbelebung zu schützen. Daher betrachtete er die Einheit als eine religiöse Pflicht und nicht aufschiebbare historische Notwendigkeit.

Er berichtete welche Faktoren das Märtyrer-Oberhaupt als Haupthemmnisse der Annäherung zwischen den islamischen Rechtsschulen ansah: Er identifizierte die Hindernisse mit der Genauigkeit eines bewussten Revolutionärs. Aus seiner Sicht bestehen diese Hindernisse aus: konfessionellem Fanatismus, religiöser Rechtfertigung der Unwissenheit und Politisierung von Differenzen.

Der Märtyrer Khamenei war der Auffassung, dass die Arroganz Meinungsverschiedenheiten erzeugt, sie dann über käufliche Tribünen und vergiftete Medien finanziert und weiter anheizt. Er warnte davor Glaubensunterschiede in Bruchlinien innerhalb der muslimischen Gesellschaft zu verwandeln und betonte, dass der gefährlichste Feind die Unwissenheit ist, wenn sie sich im Gewand der Religion versteckt. Aus seiner Sicht beginnt der Kampf vor dem Gang auf das Schlachtfeld im Bereich des Bewusstseins.

 

Sektierertum: Verrat an der Gesellschaft

Dieser jemenitische Analyst fuhr fort: Der Kampf gegen die Spaltung war beständiges und leidenschaftliches Thema im Diskurs des Märtyrer-Ajatollah Khamenei (Gottes Wohlgefallen sei auf ihm) und keine situationsbedingte Stellungnahme. Er betrachtete Sektierertum ungeachtet seines äußeren Anscheins als Verrat an der Nation und jedes Wort das Zwietracht entfacht als Kugel im Herzen des Widerstands. Er war weder jemand der Schmeichelei noch jemand des Kompromisses. Aus seiner Sicht ist Spaltung gefährlicher als militärische Aggression, weil sie die Gesellschaft von innen zerstört.

Al-Dschunaid sagte weiter: Das Märtyrer-Oberhaupt verband Einheit und Würde durch einen historischen Kausalzusammenhang miteinander; eine geeinte Nation setzt ihre Bedingungen durch während eine zerstreute Nation den Diktaten anderer unterworfen ist. Er war der Ansicht, dass wissenschaftlicher, militärischer und politischer Fortschritt nicht aus zersplitterten und getrennten Umfeldern hervorgehen kann. Einheit macht Nationen zu einer aktiven Kraft und Spaltung verwandelt sie in ein Feld des Einflusses und Stellvertreterkonflikte.

Er sagte darüber welche Maßnahmen das Märtyrer-Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans zur Annäherung der islamischen Rechtsschulen ergriff: Er verließ sich nicht nur auf Slogans, sondern schritt zu organisiertem und institutionellem Handeln voran. Er unterstützte Einheitskonferenzen und interreligiösen Dialog und erließ strenge Fatwas über das Verbot der Beleidigung von Heiligtümern und religiösen Symbolen. Er öffnete die Türen für wissenschaftlichen und religiösen Austausch. Somit verwandelte er die Einheit von einem theoretischen Konzept in tägliche Praxis.

Er fügte hinzu: Nach Ansicht des Märtyrer Khamenei war die Rolle der Gelehrten und religiösen Eliten bei der Erreichung der Annäherung zwischen den Denkrichtungen sehr bedeutsam. Er legte den Gelehrten eine historische Verantwortung auf damit sie Hüter des Bewusstseins und nicht Händler von Differenzen seien. Er forderte die Gelehrten auf Differenzen vernünftig zu lösen, anstatt sie anzuheizen. Ebenso forderte er die Gelehrten auf, die islamische Gemeinschaft zu Gemeinsamkeiten zu führen und nicht zum Konflikt. Er betrachtete die Kanzel als ein anvertrautes Gut das Wort als Verantwortung und Schweigen angesichts der Zwietracht als Mittäterschaft im Dienst der Interessen der Arroganz.

 

Respekt des Märtyrer-Oberhaupts gegenüber islamischen Rechtsschulen

Al-Dschunaid sagte über den Respekt gegenüber Anhängern verschiedener islamischer Rechtsschulen in den Handlungen und Anweisungen des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution: Dies war in seinem Verhalten sogar noch mehr als in seinen Worten sichtbar. Er trat entschieden jeder konfessionellen Beleidigung entgegen und betonte, dass die Würde jedes Muslims, ungeachtet seiner unterschiedlichen Auffassung vor Übergriffen geschützt ist und betrachtete die juristische Vielfalt als Quelle der Bereicherung der Rechtslehre, nicht als Bedrohung.

Er sagte in Antwort auf die Frage wie das Märtyrer-Oberhaupt angesichts extremistischer und spalterischer Strömungen die islamische Einheit verteidigte: Märtyrer-Ajatollah Khamenei trat dem Extremismus als einem Instrument des nachrichtendienstlichen Eindringens des Feindes und nicht als religiöses Phänomen entgegen und legte die Verbindung des Extremismus mit den hegemonialen Projekten der Arroganz offen. Er verurteilte takfiristische Rhetorik als uneingeschränkten Dienst am Feind und betonte, dass Widerstand in einem Klima inneren Hasses nicht wachsen kann. Einheit ist Voraussetzung des Sieges und Extremismus entfacht die Niederlage!

Sein Einheit stiftendes Denken bildete das Rückgrat der Achse des Widerstands. Diese Achse ist eine überkonfessionelle und überreligiöse Achse die auf einem einzigen Maßstab beruht: Positionierung gegen Besatzung und Vorherrschaft. Daher vereinigten sich Kräfte mit unterschiedlichen Überzeugungen in einer einheitlichen Front. Diese Achse bewies, dass Einheit kein Slogan, sondern praktische Fähigkeit ist. Daher wurde die Einheit zu einer strategischen Waffe, die die arroganten Mächte in Schrecken versetzt.

 

Vorrang der Annäherung zwischen Rechtsschulen

Al-Dschunaid sagte über die Stellung der Frage der Einheit und Annäherung zwischen den islamischen Rechtsschulen im Denken des Märtyrer-Oberhaupts: Tatsächlich gehörte dies zu den höchsten intellektuellen und strategischen Prioritäten des Märtyrer-Ajatollah Khamenei (Gottes Wohlgefallen sei auf ihm). Denn er hatte erkannt, dass jeder Sieg ohne Einheit lediglich vorübergehend und jeder Widerstand ohne Zusammenhalt gegenüber dem Eindringen verwundbar ist. Aus seiner Sicht war Palästina keine geografische Frage, sondern Maßstab der Einheit und Kompass der moralischen und politischen Unterscheidung. Wer sich damit verband nahm Stellung im Schützengraben der islamischen Gemeinschaft ein und wer diesen Kompass in Richtung Sektierertum ablenkte diente bewusst oder unbewusst dem Feind. Daher gab er der Einheit Vorrang vor vielen Details und machte sie zur Bedingung des Sieges und Garantie der Kontinuität.

Er sagte abschließend: Auf diese Weise wird die Hauptachse des Denkens des Märtyrer-Oberhaupts deutlich. Eine Einheit die die arroganten Mächte in Schrecken versetzt, ein Bewusstsein das Zwietracht besiegt und untrennbarer Weg des Widerstands. Gruß denen die die Nation in einer einheitlichen Front, das Wort als Waffe und Einheit als siegreiches Schicksal vereinten. Doch diese Frage bleibt für alle bestehen: Wie kann jeder von uns diese Sichtweise in sein tägliches Verhalten verwandeln das die Mauern des Fanatismus und Spaltung in unserem Umfeld zum Einsturz bringt?!

 

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