IQNA

Im Interview mit IQNA dargelegt

Dynamische und pragmatische Sichtweise von Imam Khamenei; bestes Vorbild für Warten auf Erscheinen des Mahdi

10:31 - July 06, 2026
Nachrichten-ID: 3015018
Teheran (IQNA)- Ein Experte auf dem Gebiet des Mahdivat (Messianismus) erklärte, dass die dynamische und pragmatische Sichtweise von Imam Khamenei das beste Vorbild für die Helfer des Mahdi sind und sagte: Imam Khamenei betrachtete das Warten als ständige Alarmbereitschaft, weder als bloßes Dasitzen noch Ruhelosigkeit, sondern als Hoffnung, Bewegung und Bereitschaft. Er betonte in seinen Ansprachen wiederholt, dass der wahre Wartende derjenige ist der sich selbst auf den Dienst als Soldat Imam Mahdis (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) vorbereitet. Diese Bereitschaft manifestierte sich in seinem praktischen Leben; er bereitete sich stets auf jene utopische Ära vor in der Ungerechtigkeit und Unterdrückung beseitigt werden.

Der Mahdivat ist eine Schule, die sich unter der Gunst des edlen Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) gewiss in Richtung Vollkommenheit bewegt. Die an den Imam Mahdi Glaubenden und auf ihn Wartenden bemühen sich stets das Wohlgefallen Gottes im Lichte der Annäherung an jenen verehrten Imam zu erlangen, doch es verhält sich nicht so, dass man jemanden bloß aufgrund der Behauptung des Wartens in den Kreis der wahren Wartenden aufnimmt. Das Warten hat seine Regeln die nur von den Gläubigen und wahren Wartenden auf den edlen Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) bewältigt werden können. Wie nun die Sichtweise des Oberhaupts unserer Gemeinschaft über eine auf das Erscheinen wartende Person war und wie nahe seine moralischen Eigenschaften denen eines wahrhaft Wartenden standen ist ein Thema zu dessen Beantwortung der Reporter von IQNA aus Hamadan ein Interview mit dem Experten auf dem Gebiet des Mahdivat Hojjat-ul-Islam wal-Muslimin Alireza Yousefi Rastgoo führte, dessen Wortlaut wir im Folgenden lesen können:

 

IQNA _ Bitte erläutern Sie die Eigenschaften des Märtyrer-Ayatollah Imam Sayyid Ali Khamenei (möge Gott sein reines Wesen heiligen) als wahrhaft Wartenden und dessen Kernpunkte.

Aus der Sicht des Märtyrer-Oberhaupts Ayatollah Sayyid Ali Khamenei bedeutet Warten niemals die Hände in den Schoß zu legen und untätig da zu sitzen, sondern Warten ist eine Tat, keine Untätigkeit. Er selbst war deutliches Beispiel für diese dynamische und pragmatische Sichtweise des Wartens. Seine Eigenschaften als wahrhaft Wartender lassen sich in mehrere grundlegende Achsen einteilen; erste und wichtigste davon ist, dass aus seiner Sicht das Warten wie eine ständige Bereitschaft und Bewegung ist.

Imam Khamenei betrachtete das Warten als ständige Alarmbereitschaft, weder als Sitzen noch Ruhelosigkeit, sondern als Hoffnung, Bewegung und Bereitschaft. Er betonte in seinen Worten wiederholt, dass der wahre Wartende derjenige ist der sich selbst auf den Dienst als Soldat des Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) vorbereitet. Diese Bereitschaft war in seinem praktischen Leben spürbar; er bereitete sich stets auf jene utopische Ära vor in der Ungerechtigkeit und Unterdrückung beseitigt werden.

Die zweite Achse ist die Selbstbildung und die Läuterung der Seele als Fundament des Wartens. Aus seiner Sicht ist Warten ohne Selbstbildung eine Behauptung, keine Tat; ein wahrhaft Wartender muss geistig, moralisch und praktisch wachsen. Seine herausragenden Eigenschaften in diesem Bereich waren Läuterung der Seele und Fernhalten von Sünde, Vermeiden von Groll und Zeigen von Liebe, Aufrichtigkeit, Selbstaufopferung und Einsatzbereitschaft.

Die dritte Achse als wahrhaft Wartender ist Streben nach Gerechtigkeit und Kampf gegen Unterdrückung in seinem Leben.

Das Märtyrer-Oberhaupt sah die größte Eigenschaft Imam Mahdis (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) in der Gerechtigkeit und war der Überzeugung, dass wer heute nicht für Gerechtigkeit eintritt morgen kein Helfer des Erscheinens sein wird!; Er schritt während seines gesamten gesegneten Lebens stets auf dem Weg des Strebens nach Gerechtigkeit und Kampf gegen Unterdrückung voran und wich von diesen Standpunkten und Idealen der Islamischen Revolution niemals ab.

Die Hoffnung auf Zukunft und Glaube an den endgültigen Sieg waren seine vierte Achse als ein wahrhaft Wartender.

Der Glaube an den versprochenen Retter erfüllt das Herz mit Hoffnung. Das liebe und gemarterte Oberhaupt war überzeugt, dass der wahre Wartende ein Herz voller Hoffnung in Bezug auf das Ende des Weges des menschlichen Lebens haben muss. Er war mit Hoffnung und festem Glauben an eine Zukunft in der die islamische Zivilisation stolz emporragen wird stets eine Quelle der Ermutigung und Hoffnung für die Gesellschaft.

Die emotionale und geistige Bindung an den Imam der Zeit (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) war eine weitere Eigenschaft des Märtyrer-Imams. Er hielt die herzliche und geistige Verbindung zwischen den Menschen und dem Imam der Zeit (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) für eine lobenswerte, ja sogar notwendige Angelegenheit, da diese Verbindung die Hoffnung und das Warten dauerhaft im Herzen des Menschen lebendig hält. Er betonte stets die Aufrechterhaltung dieser Verbindung des Herzens und das Gebet für die Erlösung (das Erscheinen).

Das Bemühen um die Vorbereitung des Bodens für das Erscheinen kann ebenfalls zu seinen weiteren Eigenschaften gezählt werden. Aus seiner Sicht ist der wahrhaft Wartende jemand, der den Boden für das Erscheinen bereitet und das besteht im Handeln nach islamischen Geboten und Souveränität des Korans und Islams; Er schritt während seines Lebens auf diesem Weg voran indem er sich um die Souveränität des Islams bemühte und die Völker der Ära des Erscheinens näher brachte.

 

IQNA - Wie kann man sich an das Märtyrer-Oberhaupt als einem wahrhaft Wartenden ein Vorbild nehmen?

Das Nehmen eines Vorbilds an dem Märtyrer-Imam der Gemeinschaft, welcher der Herr der Märtyrer der Islamischen Revolution ist, als wahrhaft Wartenden, erfordert die praktische Übersetzung seiner Eigenschaften in das individuelle und gesellschaftliche Leben. Die erste Lehre die man von ihm ziehen kann ist Übergang vom passiven Warten zum aktiven Warten.

So wie er zu betonen pflegte bedeutet Warten Vorbereitung, Stärkung und Bewegung. Um sich ein Vorbild zu nehmen muss man Arbeit und Anstrengung in Richtung Regierung Imam Mahdis (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) ausrichten und sich statt da zu sitzen und untätig zu sein auf die große Bewegung vorbereiten sowie Bequemlichkeit und Streben nach ungestörtem Wohlgehen meiden.

Seine andere Eigenschaft war kontinuierliche Selbstbildung. Um sich an ihm ein Vorbild zu nehmen muss man die Läuterung der Seele und Fernhalten von Sünde an die Spitze des Lebens stellen. Er war aufrichtig im Wort, vertrauenswürdig in der Tat und wohlwollend im Umgang mit anderen und besaß ein waches Gewissen und reine Absicht.

Das Bemühen um Gerechtigkeit und Kampf gegen Unterdrückung war ebenfalls eine weitere seiner Eigenschaften. In diesem Sinne muss man den Kampf gegen Unterdrückung und Aufstehen gegen Arroganz im praktischen Leben verinnerlichen, Recht und Werte verteidigen sowie Gebieten des Guten und Verbieten des Bösen in der Gesellschaft praktizieren.

Zu seinen wichtigsten Eigenschaften gehörte Schaffen und Stärken der Verbindung zu Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen); daher muss man um sich an ihm ein Vorbild zu nehmen die Beziehung des Herzens zu Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) aufrechterhalten und durch Gebet sowie spirituellen Kontakt mit jenem edlen Imam die Hoffnung und Sehnsucht in den Herzen lebendig halten.

Hoffnung und Widerstand auf dem Weg der Wahrheit gehörten ebenfalls zu seinen herausragenden Eigenschaften. Indem man sich an ihm ein Vorbild nimmt, kann man den Glauben an Vergänglichkeit der tyrannischen Mächte verinnerlichen, dessen Ergebnis Widerstand, Handeln und Bewegung mit Hoffnung auf Gott sowie Verhinderung von Verzweiflung, Ziellosigkeit und Orientierungslosigkeit ist.

Wie aus seiner Sichtweise hervorgeht, muss die wartende Gesellschaft Eigenschaften besitzen wie den kollektiven Glauben an das Mahdivat (Messianismus), allgemeine Bemühen um soziale Gerechtigkeit, Verbindung zwischen der Gemeinschaft und Regierung, spirituelle und moralische Erziehung der Individuen sowie Achtung der Würde der Menschen. Sich an ihm ein Vorbild zu nehmen bedeutet sich um die Verwirklichung dieser Eigenschaften auf gesellschaftlicher Ebene zu bemühen.

Sich an dem Märtyrer-Imam Khamenei als wahrhaft Wartenden ein Vorbild zu nehmen bedeutet das Warten in einen dynamischen, verantwortungsvollen, hoffnungsvollen und auf Gerechtigkeit ausgerichteten Lebensstil zu verwandeln; einen Stil in dem Glaube, Wissen, Dschihad, Frömmigkeit, Mut und Dienst am Volk miteinander verschmolzen sind.

 

IQNA - Bitte erläutern Sie Sichtweise und Denklinie des Märtyrer-Oberhaupts im Bereich des Wartens.

Wenn wir auf einige Fälle seiner Reden zu verschiedenen Anlässen verweisen wird seine Sichtweise über das Warten deutlich sichtbar.

Warten bedeutet, dass wir uns selbst auf den Dienst als Soldaten des Imams der Zeit vorbereiten müssen. (22. Oktober 2002)

Heute müssen wir in Richtung Regierung Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) arbeiten und uns bemühen; wir, die wir auf den Imam der Zeit warten, müssen das heutige Leben genau in diese Richtung aufbauen und errichten in der die Regierung Imam Mahdis (auf ihm seien tausend Grüße und Lobpreisungen und möge Gott seine ehrenvolle Erlösung beschleunigen) gebildet werden wird. Natürlich sind wir zu klein um ein solches Bauwerk errichten zu können wie es die Freunde Gottes errichteten oder errichten werden; aber müssen in dieser Richtung streben und arbeiten.

Der Offenbarungsort der Gerechtigkeit des Schöpfers ist Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) und wir wissen, dass seine größte Eigenschaft, die in Bittgebeten, Pilgergebeten (Ziyarat) und Überlieferungen erwähnt wird, die Gerechtigkeit ist: ‚Gott wird durch ihn die Erde mit Recht und Gerechtigkeit erfüllen‘; Die herzliche und geistige Verbindung zwischen den einzelnen Menschen und Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen) ist eine lobenswerte, ja sogar notwendige Angelegenheit die Wirkungen zeigt; denn sie hält die Hoffnung und Warten dauerhaft im Herzen des Menschen lebendig. (Ansprachen beim Treffen mit Verantwortlichen und verschiedenen Bevölkerungsschichten 13. März 1990)

Vor der Erlösung (dem Erscheinen) gibt es keine Bequemlichkeit, kein Streben nach Wohlleben und keine Ruhe; ihr lieben Jugendlichen die ihr am Anfang eures Lebens und Strebens steht müsst versuchen den Boden für eine solche Ära zu bereiten; eine Ära in der Unterdrückung und Ungerechtigkeit in keiner Form existieren; eine Ära in der Denken und Verstand der Menschheit aktiver, kreativer und schöpferischer sind als je zuvor; eine Ära in der die Völker nicht gegeneinander Krieg führen und die kriegstreibenden Hände der Welt – eben jene die in der Vergangenheit regionale und globale Kriege anzettelten und anzetteln – keinen Krieg mehr anzetteln können; auf der ganzen Welt herrscht völliger Frieden und Sicherheit. Für diese Ära muss man sich anstrengen! Vor der Ära des versprochenen Mahdi gibt es keine Bequemlichkeit, kein Streben nach Wohlleben und keine Ruhe. In den Überlieferungen heißt es: ‚Bei Gott! Ihr werdet wahrlich geläutert werden!‘ und ‚Bei Gott! Ihr werdet wahrlich gesiebt werden!‘; ihr werdet schwer geprüft und bedrängt werden. Wo und wann findet die Prüfung statt? Dann wenn es ein Feld des Einsatzes (Dschihad) gibt. Vor dem Erscheinen des versprochenen Imam Mahdi werden auf den Feldern des Einsatzes die reinen Menschen geprüft. Sie betreten die Öfen der Prüfung, gehen erhobenen Hauptes daraus hervor und die Welt nähert sich Tag für Tag der idealen und zielgerichteten Ära des versprochenen Imam Mahdi (unsere Seelen seien ihm geopfert). Dies ist jene große Hoffnung! Daher ist der Tag der Mitte des Monats Schaban (Geburtstag von Imam Mahdi) ein Tag des großen Festes.

 

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