IQNA

17:50 - August 09, 2026
Nachrichten-ID: 3015229

UNICEF-Bericht über Tötung von Kindern in Gaza

IQNA- Gleichzeitig mit der Fortsetzung der militärischen Aggressionen des zionistischen Regimes gegen das Volk Palästinas gab UNICEF bekannt, dass seit Beginn der Waffenruhe in Gaza im letzten Jahr jeden Tag ein Kind sein Leben verliert.

IQNA: UNICEF gab bekannt, dass mindestens 300 Kinder im Gazastreifen während der 300 Tage seit der Ankündigung der Waffenruhe im Oktober des letzten Jahres den Märtyrertod erlitten. (Quelle: Anadolu)

 

UNICEF-Bericht über Tötung von Kindern in Gaza

 

UNICEF warnte zudem, dass Gewalt und humanitäre Bedingungen die Kinder weiterhin extremer Gefahr aussetzen.

Der Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika von UNICEF Edward Beigbeder sagte: Eine Waffenruhe die durchschnittlich jeden Tag ein Kind in den Tod reißt scheiterte gegenüber den Kindern. Zusammen mit Hunderten anderen Kindern von denen viele schwer verletzt sind warten Kinder von Gaza immer noch auf das Ende der Gewalt, was ihnen versprochen wurde.

UNICEF gab bekannt, dass viele Familien in etwa ein Drittel des Gebiets von Gaza vertrieben wurden und unter unsicheren Bedingungen inmitten zerstörter Gebäude, Trümmer und angesammeltem Müll leben.

Diese Einrichtung warnte, dass die Kinder von Gaza weiterhin mit einer sich verschlechternden humanitären Krise konfrontiert sind, einschließlich akuter Unterernährung, Ausbreitung von Krankheiten, begrenztem Zugang zu sauberem Trinkwasser und beschädigter Gesundheitsinfrastruktur.

UNICEF berichtete jedoch, dass die jüngsten Ankündigungen über eine mögliche nächste Phase der Waffenruhe, einschließlich Bemühungen zur Beendigung der Feindseligkeiten und zur Ausweitung humanitärer Hilfe Hoffnungen auf eine Verbesserung der Bedingungen weckten.

Beigbeder fügte hinzu: Dies gibt neue Hoffnung und bietet eine Gelegenheit das Töten von Kindern endgültig zu stoppen. Für die Kinder in Gaza ist der Test einfach: Wird das Morden aufhören? Wird Hilfe in großem Umfang bei ihnen ankommen? Werden die Krankenhäuser wieder geöffnet und wird das Wasser wieder fließen? Werden die Kinder im September sicher zur Schule zurückkehren können?“

Er fuhr fort: Die Kinder hörten schon früher Versprechen. Diesmal müssen die Vereinbarungen in die Tat umgesetzt werden.

UNICEF forderte zudem die zuständigen Behörden auf einen sicheren, schnellen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe für bedürftige Kinder und Familien zu ermöglichen und zu erleichtern.

 

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