IQNA- Ein muslimischer Forscher forderte sofortiges Handeln zur Bekämpfung der wachsenden Welle islamfeindlichen Extremismus in Schottland und sagte, dass die Angriffe gegen Muslime alarmierende Ausmaße erreichten.
IQNA: Der in Schottland lebender muslimischer Forscher Peigham Mustafa betonte, dass ein nationaler Dialog über das wahre Wesen des Islam geführt und erklärt werden muss wie das Missverständnis dieser Religion zur Ausweitung von Spaltung und Differenzen in der Gesellschaft beiträgt. (Quelle: The National)

Er forderte außerdem mehr Bildung über den Islam in Schulen und auf gesellschaftlicher Ebene und glaubt, dass Aufklärungsarbeit über den Islam einer der effektivsten Wege ist um Vorurteile abzubauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Im vergangenen Jahr wurden etwa 70 Angriffe auf Moscheen in Großbritannien registriert; das bedeutet im Durchschnitt einen Angriff alle fünf Tage.
Nach Angaben des britischen Innenministeriums stiegen Hassverbrechen gegen Muslime im Jahr bis März 2025 um 19 Prozent und erreichten mit der Registrierung von 4476 Fällen ihren höchsten Stand.
Zudem gab Amnesty International in den letzten Wochen bekannt, dass islamfeindliche Angriffe in ganz Großbritannien alarmierende Ausmaße erreichte.
Mustafa sagte: Hassverbrechen gegen Muslime nahmen drastisch zu und Moscheen im ganzen Land werden mehr denn je Ziel von Vandalismus, Brandstiftung und Einschüchterung. Wir müssen einen nationalen Dialog darüber führen was der Islam wirklich lehrt und das durch Vorurteile entstandene vergiftete Klima entschärfen.
Er fügte hinzu: Die größte Tragödie ist, dass der Islam oft von denjenigen definiert wird die ihn weder kennen noch richtig praktizieren. Extremisten von innen verzerren seine Lehren und Fanatiker von außen zeichnen ein falsches Bild davon. Zwischen diesen beiden Strömungen wird die ursprüngliche Botschaft des Korans – Frieden, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Menschenwürde – oft ignoriert.
Angesichts des bevorstehenden Geburtstags des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) sieht Mustafa diesen Anlass als eine Gelegenheit einen nationalen Dialog über den antimuslimischen Extremismus zu beginnen.
Abschließend sagte er: Das Gegenmittel für Hass ist Verständnis und Wissen. Wenn Menschen den Islam durch fundierte und authentische Forschungen kennenlernen und nicht durch reißerische Schlagzeilen oder soziale Medien wird Angst durch Bewusstsein ersetzt und Spaltung und Konfrontation werden durch Dialog ersetzt werden.
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