IQNA

Revision in der Geschichte Frankreichs gefordert

8:44 - April 03, 2017
Nachrichten-ID: 2296826
International: Der frühere Vorsitzende der Union französischer Gemeinschaftsimame, Tareq Oubrou, hat eine Revision in der Geschichte Frankreichs mit Hinblick auf die Rolle der Muslime gefordert.
Wie Iqna unter Berufung auf die Internetseite novapress berichtet, sagte der derzeitige Imam der Al Hoda-Moschee in Bordeaux, Tareq Oubrou, bei einem Gespräch mit der französischen Zeitung Liberation: Meines Erachtens muss bei der Erziehung der neuen Generation jedes Individuum seine Pflichten gänzlich und genau erfüllen und diese Aufgabe beginnt schon in den Schulen.

In diesem Fall bedarf die Geschichte des Landes einer Revision. Es muss auf die Rolle der Muslime bei den sozialen, politischen sowie wissenschaftlichen und kulturellen Veränderungen in der Welt hingewiesen werden.

Dabei müssen die Verantwortlichen wahrheitsgetreu vorgehen und dürfen nicht versuchen, den Islam aus der französischen Vergangenheit zu streichen.

An einer anderen Stelle seiner Äußerungen bemerkte Tareq Oubrou: Der Islam und die Muslime haben eine äußerst wichtige Rolle beim Ausbau der westlichen Zivilisation und Förderung der Wissenschaften gespielt.

Diese Faktoren müssten in die Geschichtsbücher aufgenommen werden, damit die neue muslimische Generation in Frankreich sich ebenso fühlen kann, wie es die anderen Bürger tun.
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