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Arabisch-Islamisches Ministerkomitee verurteilte Besetzung des Gazastreifens durch das zionistische Regime

19:02 - August 10, 2025
Nachrichten-ID: 3013330
IQNA- Das Arabisch-Islamische Ministerkomitee verurteilte die Kontrolle des zionistischen Regimes über Gaza und warnte vor einer gefährlichen Eskalation der Situation.

IQNA: Der vom außerordentlichen gemeinsamen arabisch-islamischen Gipfel beauftragte Ministerausschuss zu den Entwicklungen im Gazastreifen  verurteilte in einer am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung die Ankündigung des israelischen Regimes die vollständige militärische Kontrolle über den Gazastreifen zu errichten. (Quelle: Arabi 21)

Das Komitee lehnte die Entscheidung des israelischen Regimes ab die vollständige militärische Kontrolle über den Gazastreifen zu errichten und erklärte: Diese Aktion ist eine gefährliche Eskalation der Situation, ein inakzeptabler Schritt, Verstoß gegen das Völkerrecht und Versuch die illegale Besatzung zu festigen und eine Gewalttat durchzusetzen, die im Widerspruch zu einschlägigen internationalen Resolutionen steht.

Das Komitee betonte in seiner Erklärung: Dieses von Israel angekündigte Vorgehen ist eine Fortsetzung seiner groben Verstöße, die auf Tötungen, Hungersnöten, versuchten Zwangsvertreibungen, Annexion Gebiete Palästinas an die von Israel besetzten Gebiete und dem Siedlerterrorismus beruhen. Diese Verbrechen können als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachtet werden und zerstören zudem jede Chance auf Frieden.

In einem anderen Teil der Erklärung wurde betont: Dies untergräbt die regionalen und internationalen Bemühungen die Lage zu beruhigen und den Konflikt zu beenden und verstärkt die schweren Verstöße gegen das Volk Palästinas, das seit 22 Monaten Aggressionen und einer umfassenden Belagerung ausgesetzt ist.

Die Erklärung schloss mit den Worten: Wir machen die israelischen Besatzer voll verantwortlich für die Verbrechen des Völkermords und die beispiellose humanitäre Katastrophe, die sich im Gazastreifen abspielt. Wir fordern die internationale Gemeinschaft, insbesondere die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates, auf ihrer rechtlichen und humanitären Verantwortung gerecht zu werden und dringende Maßnahmen zu ergreifen, um die aggressive Politik Israels zu stoppen, die darauf abzielt die Möglichkeiten zur Erreichung eines gerechten und dauerhaften Friedens zu untergraben und Aussichten auf die Umsetzung der Zweistaatenlösung und Erreichung eines gerechten und umfassenden Friedens zu zerstören.

Dem Ministerkomitee, das beim Außerordentlichen Gemeinsamen Arabisch-Islamischen Gipfeltreffen zu den Entwicklungen im Gazastreifen eingerichtet wurde, gehören die folgenden Länder und Organisationen an: Katar, Königreich Bahrain, Arabische Republik Ägypten, Republik Indonesien, Königreich Jordanien, Bundesrepublik Nigeria, Palästina, Königreich Saudi-Arabien, Republik Türkei, Bangladesch, Tschad, Republik Dschibuti, Republik Gambia, Kuwait, Libyen, Malaysia, Islamische Republik Mauretanien, Sultanat Oman, Islamische Republik Pakistan, Bundesrepublik Somalia, Republik Sudan, Vereinigte Arabische Emirate, Republik Jemen, Arabische Liga und Organisation für Islamische Zusammenarbeit.

 

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