IQNA

ISESCO warnt vor Zerstörung von Moscheen und handschriftlichen Werken in Mali

9:08 - April 07, 2017
Nachrichten-ID: 2298942
International: Die Internationale Islamische Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) hat in einer veröffentlichten Erklärung Konfliktparteien in Mali aufgefordert, bei ihren Auseinandersetzungen das kulturelle islamische Erbe der Stadt Timbuktu wahren.
Wie Iqna unter Berufung auf die Webseite der ISESCO berichtet, äußerte sich Generalsekretär Abdulaziz Altwaidschri äußerst besorgt über die Kämpfe im Nordwesten des afrikanischen Landes, bei denen auch das kulturelle islamische Erbe des Landes zu Schaden kommt.

"Die gegnerischen Parteien in Mali müssen handschriftliche Werke, die in der Bibliothek des Ahmad Baba-Instituts in Timbuktu aufbewahrt werden, schützen."

Laut Altwaidschri gehören Moscheen und altertümliche Handschriften in dieser Stadt zum nationalen Kulturerbe des Landes, das auch in die Liste der ISESCO aufgenommen wurde.

Es sei nun an der ISESCO, nach Wegen zur Wahrung dieser islamischen Altertümer und Kulturschätze in Timbuktu zu suchen, wurde der ISESCO-Generalsekretär weiter zitiert.

Im Ahmed-Baba-Institut in Timbuktu lagern 20.000 Handschriften, welche unter anderem der Pflanzenmedizin, der Mathematik, der Musik, dem islamischen Recht und der Poesie zuzurechnen sind.

Hierbei handelt es sich um die bedeutendste Sammlung alter westafrikanischer Manuskripte.
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